BEUTELMEISEN, TANNEMEISEN & CO.

Zugvogel-Nachtrag

Fast den ganzen September hindurch kamen viele Trauerschnäpper ins Gebiet und blieben lange.

Im September bis Ende Oktober, kamen immer mal wieder kleinere Trupps von Beutelmeisen (in verschiedenen Altersstadien) an den Teich, um an den Rohrkolbensamen sich satt zu futtern für ihre lange Weiterreise ins Überwinterungsgebiet im Mittelmeerraum.

Durch den ganzen Oktober hinduch, sah man aussergewöhnliche viele Tannenmeisen auf der Traubenkirsche sich satt futtern, auch viele Mönchsgrasmücken und eine Gartengrasmücke, sowie Fitisse und Zilpzalpe wurden dort immer mal wieder beobachtet.

Am 7. Oktober kam sogar wieder einmal ein Gelbbrauenlaubsänger kurz vorbei.

Auch einen Gartenrotschwanz sah man lange im Gebiet.

Wenn man Glück hat trifft man einige Wintergäste schon an:  Kernbeisser, Rohrammern und auch RotdrosselnSogar ein Eisvogel kommt regelmässig ins Gebiet!

-> Klickt auf die Bilder und sie werden grösser :-) Wie immer ist das Copyright auf dem Foto ersichtlich und somit ist das Urheberrecht geschützt!

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Vogelbeobachtungen 2016

Hier können Sie die Tabelle der im 2016 beobachteten Vögel im Biotop ansehen Vogelbeobachtungen 2016 80 Vogelarten konnten beobachtet werden, eine Abnahmen gegenüber dem Spitzen-Beobachtungsjahr 2015 Da das Frühjahr 2016 ziemlich nass war, gab es leider bei vielen Vogelarten einige … Weiterlesen

PROFI HECKENSCHNITT IM BIOTOP

Letzte Woche wurde durch die Firma Gartenträume GmbH, die Heckenabschnitte 6 u. 7 (siehe Plan in der Galerie)  links und rechts vom Mergelweg selektiv auf-den-Stock-gesetzt. Diese Pflegeart ist  aufwendig, aber sie dient einer schonenden und laufenden Verjüngen der Hecken, so werden die verschiedenen Straucharten auch am meisten gefördert!

Warum?: Dies war nötig, da sonst die Hecke langsam verbuschen würde und die schnellwachsenden Sträucher den langsam- und niedrigwachsenden  das Licht nehmen und so der ökologische Wert dieser Hecke abnehmen würde.

Was geschah mit dem Schnittgut?: Die wurde wurde teilweise direkt in der Hecke als Asthaufen verbaut und gibt so Überwinterungsmöglichkeiten für Igel, Amphibien und Co. Auch können sich Vögel die diese Naturoase als Rast- oder Überwinterungsgebiet aufsuchen, sich dort darin verstecken oder als Beobachtungswarte gebrauchen. Für viele Insektenarten sind Asthaufen wichtige Schlupfmöglichkeiten, gerade für die  Wildbienenarten, die in der Schweiz stark zurückgegangen sind. Einige grössere Stämme wurden zersägt und damit kleinere Holzhaufen angelegt, aus diesen Abschnitten wird so langsam Totholz werden.

Auch die Fledermäuse haben wir gefördert, indem ein neuer Fledermauskasten in die Silberpappel gehängt wurde.

Wir danken Stefan, Lukas und Seppi der Firma Gartenträume GmbH für euren Einsatz.

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Merkblätter

„Eine Hecke hat dann einen hohen ökologischen Wert, wenn sie aus einheimischen Pflanzenarten besteht, denn nur sie dienen unseren Wildtieren als Nahrung.“

→ AGRIDEA: Unsere einheimischen Heckenpflanzen – PDF

→ BirdLife Schweiz: Heckenschnitt – PDF

(Sollte das PDF nicht auf ihrem Browser erscheinen, dann klicken sie auf den Link via der rechten Maustaste und dann Ziel speichern unter…)

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NEUNTÖTER AUF BESUCH!

Seit 3 Tagen ist nun schon ein Neuntöter Männchen auf Besuch.

Hier kann man sich seine Stimme an hören

greenFingerStimme – Neuntöter

Der Neuntöter – Steckbrief

Name: Neuntöter
Weitere Namen: Rotrückenwürger
Lateinischer Name: Lanius collurio
Klasse: Vögel
Grösse: 14 – 18cm
Gewicht: 30 – 35g
Alter: 3 – 6 Jahre
Aussehen: auffällige schwarze Maske um die Augenpartie
Ernährungstyp: überwiegend Insektenfresser (insektivor)
Nahrung: Beeren, Käfer, Larven, Mäuse, Regenwürmer, kleine Singvögel
Verbreitung: Europa, Afrika (Überwinterungsgebiet)
ursprüngliche Herkunft: Mitteleuropa
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: bevorzugt naturbelassene Wiesen mit dornigen Hecken als Nistmöglichkeit
natürliche Feinde: Marder, Fuchs, Sperber, Habicht, Rabe
Geschlechtsreife: gegen Ende des ersten Lebensjahres
Paarungszeit: April – Mai
Brutzeit: ca. 14 Tage
Gelegegrösse: 3 – 6 Eier
Sozialverhalten: Familienverband

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