RÜCKSCHNITT DER WEIDE

Im August wurde die einst grosse Weide am rechten Teichrand durch den Sturm ziemlich durchgerüttelt – wir haben darüber berichtet -, auch die Herbststürme haben weitere morsche Äste abbrechen lassen. An unserem  Naturschutztag haben wir festgestellt, dass neben den Sturmschäden auch der Weidenbohrer, Buntspecht u.Co. auch schon volle Arbeit geleistet haben u.ein Teil der Weide drohte in den Teich zu fallen.

Somit wurde am vergangenen Montag durch den Gemeinde-Baumpfleger in Zusammenarbeit mit einem Gärtner der Grünspecht GmbH, die Weide nun total zurückgeschnitten.

 

Die abgesägten Weidestücke werden vor Ort als Totholz belassen, so profitieren viele Insekten-u.Vogelarten davon.

Auch die zurückgeschnittene Weide bleibt bestehen und kann im Frühling wieder ausschlagen, denn die Blüten (Weidekätzchen) sind die erste Nahrung von Wild- u. Honigbienen & Co.  nach der Winterruhe.

Übrigens die blauschwarzen Früchte des Efeus an der Weide, sind  jetzt gerade zur Winterzeit Futter für diverse Vogelarten, wie z.B. Staren, Ameln u. andere Drosselarten. Im Herbst, wenn der Gemeine Efeu blüht, sieht man nebst den Bienen und Schwebefliegen auch viele Schmetterlingsarten daran, vorallem der Admiral Tagfalter trifft man dann dort häufig, bevor es sich auf Wanderschaft macht.


Weiden gehören zu den Pionierbaumarten und sind ökologisch sehr wertvoll – Weiter Infos darüber gibt’s hier!


 

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ABGEBROCHENE WEIDENÄSTE

Leider haben die Sommerstürme auch in der Region keinen Halt gemacht und somit kam es am 18. August auf der ganzen Kraftwerkparzelle 1550  zu vielen Baumschäden, darunter auch bei der Weide im „Biotop Am Stausee“ am rechten Teichrand, dort ist ein weiterer grosser Ast total abgebrochen, der erste krachte Ende Juni herunter. Nun sieht die Weide aus wie gespalten, doch neues Leben kommt von der Mitte hervor, dort wächst seit ein paar Jahren ein wilder Kirschbaum hervor.

Eine Weide hat einen hohen ökologischen Wert, viele Insektenarten leben auf ihr, die wiederum sind Nahrungsgeber vieler Vogelarten.  Gerade im Frühjahr wenn die Weidenkätzchen blühen, sind Honig- und Wildbienen die ersten die von ihr profitieren.

Somit werden wir versuchen soviel wie möglich von der Weide zu Retten und an Ort zu belassen. Ein Teil der abgebrochenen Äste werden wir zu einem Asthaufen zusammentragen und somit als Totholz der Natur zurückgeben.

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UMWELTEINSATZ: HEUEN MIT PRIMARSCHÜLERN 2017

Heute am Freitagmorgen haben um die 40. Schulkinder der Klassen P3d des Sternenfeldschulhaus und P3a vom Kirchmattschulhaus die Wildblumenwiesen geheut. Das Heu wurde zusammengerecht und zu Heuhaufen zusammengetragen, dabei konnten die Kinder so einige tolle Naturbeobachtungen machen. So war es ein spannender Morgen für alle.

Allen Schülerinnen, Schülern und den beiden Lehrern Dilara Sayan und Daniel Anderauer ein herzliches Dankeschön – Euer Einsatz für die Naturvielfalt Birsfeldens war toll! Ein weiteres Dankeschön gebührt unseren beiden Vereinsmitgliedern Rita Rufener und Toni Lenz für ihre Unterstützung.

 

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DER FRÜHLING IST DA…

..und mit ihm viele Vogelarten, die den Winter in wärmeren Gebieten verbracht haben, wie die Beutelmeise, die hier ein Tag auf Besuch (15. März) war und sich an den Samenständen des Rohrkolben genüsslich sattfrass oder die Mönchsgrasmücke und der Zilpzalp die hier sogar zum brüten herkommen. Auch die standorttreuen Vogelarten werden wieder lebendiger, so konnte man in den letzten Tage viele davon im Gebiet schön beobachten. Die Kohl- und Blaumeisen, die Amseln, sowie die Ringeltauben sind fleissig am Nestbauen. Auch die Rotkehlchen haben unsere neue angelegten Asthaufen – bei der im Herbst links und rechts beim Weg auf Stock gesetzten Heckeabschnitte entdeckt – , sie wurden ja extra für diverse Tierarten angelegt. So wird dort mancher Halm als Nistmateial reingetragen.

Auch die Pflanzen im Teich und um den Teich, sowie die vielen Wildpflanzen in der Wildblumenwiesen wachsen wieder. Es blüht der Schwarzdorn, die Sal-Weide und andere Straucharten. Der Weissdorn zeigt seine Blätter. Man sieht und hört darin viele Honig- und Wildbienen, sowie Hummeln rumschwirren. Auch die ersten Fledermäuse sieht man nach Mücken jagen.

Im Teich hat sich die Gemeine Winterlibelle soeben gepaart, sie übewintert ja als Imago und werden erst im Frühjahr geschlechtsreif, bei Sonneschein treffen sie gegen Ende März / Anfang April zur Paarung wieder am Teich ein. Die Erdkröten hat’s ihr die letzten Wochen vorgemacht, da haben sich weit über 50 Erdkröten im Teich zur Paarung versammelt. Einzelene Erdkröten sieht und hört man noch immer im Teich, viele haben sich nach der Paarung wieder in ihre Erdlöcher in den Hecken verkrochen und werden dann in der Nacht wieder aktiv, dann gehen sie auf Schnecken- und Spinnen- Jagd. Auch sind viele Berg- und Fadenmolche eingewandert, viele Bergmolche sieht man ab und zu an die Wasseroberfläche aufsteigen, dabei kann man ihre orangen Bauch schön beobachten.

Es gibt also einiges wieder zu beobachten in Birsfeldens einmaligen grünen Oase :-)

Dazu braucht man etwas Zeit und Geduld, weiter sollte man sich ruhig verhalten, dann sieht und hört man am meisten.

Geht also vorbei und überzeugt euch selber!

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