2 GESCHENKTE SPEIERLINGE GEPFLANZT

Heute haben wir die von unserem Basellandschaftlichen Natur-und Vogelschutzverband (BNV) geschenkten* Zukunftsbäume 2018: Speierling, Elsbeere und Vogelbeere; auf der Kraftwerkparzelle gepflanzt! Zwei Speierlinge im „Biotop Am Stausee“, dann je ein Elsbeer- und ein Vogelbeerbaum wurde in die kleine naturnahe Grünfläche zwischen Familiengärten und ehem. JOWA, als Ersatzpflanzung für die im Januar gefällten 3 Schwarzpappeln angepflanzt.

Zwei weitere Bäume – eine Elsbeere und eine Vogelbeere -, haben wir der Gemeinde Birsfelden weiterverschenkt, diese wurden in die Ruderalfläche der Muttenzerstrasse und am Ende der Hecke an der Freulerstrasse gepflanzt.

* Das Amt für Wald beider Basel (AfW) stellte dem BNV Setzlinge der Baumarten Speierling, Elsbeere und Vogelbeere zur Verfügung. Dieses Geschenk des AfW hat der BNV den Sektionen weitergerreicht!

Besten Dank BNV für’s weitergegebene Geschenk und ein herzliches Dankeschön an den AfW für die tollen Bäume!


Infos zu den gepflanzten Zukunftsbäumen [PDF, 373 KB] 

IGEL AUSWILDERUNGSAKTION

Ein junger Igel wurde Mitte November, im Lärchengartenquartier abgemagert mit nur 274g Körpergewicht, durch Enya und Denise Bucher-Leuthardt gefunden. In der Tierpraxis Mondo wurde er dann untersucht (bei Wildtieren kostenlose Behandlung – Danke), da er nicht mehr frass kam er an die Infusion, später wurde er noch mit einer Antibiotika gegen die Lungenwürmer und Husten behandelt. Danach wurde er über den Winter aufgepäppelt durch die Familien Bucher-Leuthardt und Mannhardt und ihren tollen naturliebenden Kindern Finn, Enya & Flurin, Simeon und Timea.

Euch allen ein herzliches Dankeschön für euren grandiosen Einsatz für unsere einheimische Tierwelt. Ihr seid wahre Natur-Helden!!!

Gestern Sonntagabend konnten wir ihn dann alle gemeinsam mit einem stabilen Köpergewicht von 760g im „Biotop Am Stausee“ in die Freiheit entlassen.

Kaum sass er im frischen Gras der Wildblumenwiese, flitzte er munter davon, fand schon nach kurzer Zeit was zu fressen und speichelte sich ein. Das Selbstbespeicheln ist übrigens eine natürliche Reaktion auf neue Gerüche und neuen Geschmack, also ein gutes Zeichen.

Nun wünschen wir dem Igel viel Glück!


Igel sind Wildtiere darum gehören sie in die Freiheit – Alle Infos zur Hilfe und Förderung der Igel, findet ihr hier -> Pro Igel Schweiz

 

 

Angepasste Artenlisten Biotop am Stausee

2018 wird diese für Birsfelden einmalige Naturoase mit ihrem vielfältigen Mosaik unterschiedlicher Lebensäume (Biotope), wie Wildblumenwiesen, Hecken, Teich, Trockenmauer, Einzelbäumen und den Kleinstrukturen mit Ast- und Steinhaufen schon 35 Jahre alt.

Es war und ist eben möglich in einem kleine Naturschutz wie dieses – so nah an dem Siedlungsgebiet -,  für unsere einheimische Tier- und Pflanzenwelt sich einzusetzen.

Um euch ein Überblick zu schaffen, was hier alles schon beobachtet worden ist, haben wir die Artenlisten der bestimmten Vögel, Pflanzen, Amphibien, Reptilien, Libellen, Tagfalter (Schmetterlinge) und Säugetiere des „Biotop am Stausee“ angepasst und erneuert, schaut sie euch doch mal an

Artenliste Vogelbeobachtungen im „Biotop am Stausee“ Birsfelden [PDF, 3 MB]

Artenliste der Botanik im Biotop am Stausee [PDF, 3 MB]

Artenliste der Amphibien und Reptilien im Biotop am Stausee [PDF, 701 KB]

Artenliste der Libellen im Biotop am Stausee [PDF, 909 KB]

Artenliste der Tagfalter (Schmetterlinge) im Biotop am Stausee [PDF, 639 KB]

Artenliste der Säugetiere im Biotop am Stausee [PDF, 1 MB]

Inhalt der Artenlisten ohne Gewähr!

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen siehe Angaben auf dem Foto!)

RÜCKSCHNITT DER WEIDE

Im August wurde die einst grosse Weide am rechten Teichrand durch den Sturm ziemlich durchgerüttelt – wir haben darüber berichtet -, auch die Herbststürme haben weitere morsche Äste abbrechen lassen. An unserem  Naturschutztag haben wir festgestellt, dass neben den Sturmschäden auch der Weidenbohrer, Buntspecht u.Co. auch schon volle Arbeit geleistet haben u.ein Teil der Weide drohte in den Teich zu fallen.

Somit wurde am vergangenen Montag durch den Gemeinde-Baumpfleger in Zusammenarbeit mit einem Gärtner der Grünspecht GmbH, die Weide nun total zurückgeschnitten.

 

Die abgesägten Weidestücke werden vor Ort als Totholz belassen, so profitieren viele Insekten-u.Vogelarten davon.

Auch die zurückgeschnittene Weide bleibt bestehen und kann im Frühling wieder ausschlagen, denn die Blüten (Weidekätzchen) sind die erste Nahrung von Wild- u. Honigbienen & Co.  nach der Winterruhe.

Übrigens die blauschwarzen Früchte des Efeus an der Weide, sind  jetzt gerade zur Winterzeit Futter für diverse Vogelarten, wie z.B. Staren, Ameln u. andere Drosselarten. Im Herbst, wenn der Gemeine Efeu blüht, sieht man nebst den Bienen und Schwebefliegen auch viele Schmetterlingsarten daran, vorallem der Admiral Tagfalter trifft man dann dort häufig, bevor es sich auf Wanderschaft macht.


Weiden gehören zu den Pionierbaumarten und sind ökologisch sehr wertvoll – Weiter Infos darüber gibt’s hier!