BIRKE WURDE OPFER DER HEISSEN SOMMER…

Abgestorbene Birke - Biotop Am Stausee, August. 2019 (© NVVB)
Abgestorbene Birke – Biotop Am Stausee, August. 2019 (© NVVB)

Leider hat der heisse Sommer 2018 und wohl auch schon die Sommer davor, auch im „Biotop Am Stausee“ seine Spuren hinterlassen.

Die Birke die zwischen Weg und dem linken Teichufer stand, hatte schon im September 2018 das ganze Laub verloren.

Als sie im Frühjahr 2019 nicht mehr ausschlug, haben wir sie von Baumpflegern beurteilen lassen. Leider mit erwartenden negativen Bescheid: Die Birke ist abgestorben!

Da die Gefahr – so nahe am Weg- , zu gross war wegen den Herbst- und Winterstürme umzufallen, haben wir uns entschieden, gestern die Birke runterzuschneiden.

Ein Teil wurde als Totholz stehengelassen. Auch der Rest der abgesägten Birke, beibt im Gebiet und wird so zu Totholz. So profitieren unter Anderem: Insekten, Vögel, Amphibien, Igel und Co.

IM OKTOBER KOMMEN IMMER MAL WIEDER BEUTELMEISEN AUF BESUCH…

Drei Beutelmeise - Biotop Am Stausee, 18. Okt. 2019 (© NVVB)
Gut getarnte Beutelmeisen – Biotop Am Stausee, 18. Okt. 2019 (© NVVB)

Hier kommt ein kleiner Zugvogelnachtrag aus dem Oktober 2019

Fast pünktlich zum selben Zeitraum wie in den vergangenen Jahren, kamen vom 17. – 26. Oktober 2019, von 2 bis max. 5 Beutelmeisen auf ihrem Zug vom Brutgebiet in das Überwinterungsquartier im Süden Europas, wieder ins „Biotop Am Stausee“, um sich satt zu futtern an den Samen der Rohrkolben und anderen einheimischen Pflanzen im Teichumfeld.

Wir haben wieder einige Fotos von verschiedenen Fotografen erhalten, Herzlichen Dank!

Hier eine kleine Auswahl

JUBILÄUM: 25. BASELBIETER NATURSCHUTZTAG – PFLEGEEINSATZ IM „BIOTOP AM STAUSEE“

Pflegeeinsatz 25.BL-Naturschutztag - Biotop Am Stausee, 26.Okt.2019 (© NVVB)

Gestern bei Prachtswetter zum 25. Jubiläum des Baselbieter-Naturschutztag, beim Pflegeeinsatz im „Biotop Am Stausee“, kamen 16 freiwillige Helferinnen und Helfer.

Wir DANKEN allen die wieder Mitgeholfen haben, damit dieses Naturkleinod, so artenreich bleibt od. sogar noch artenreicher wird.

Es grüsst euch der Vorstand


Der nächste Baselbieter Naturschutztag findet am Samstag,
31. Oktober 2020 wieder von 9 – 12 Uhr im „Biotop Am Stausee“ statt, also Vormerken und Mithelfen kommen :-)


Impressionen vom Einsatz, gibt’s hier in unserem Flickr-Album

Die "Mädlis" des Schnittgutes

Artikel im Birsfelder Anzeiger

Birsfelder Anzeiger, 1. November 2019: 25.BL.-Naturschutztag

Spät am Nachmittag kamen zwei Beutelmeisen an den Rohrkolben im Teich futtern. Wir haben extra in diesem Jahr einige Rohrkolben mehr stehenlassen. Es ist einfach toll, wie einfach man den Zugvögeln helfen kann!

Beutelmeise im Flug - Biotop Am Stausee, 26.Okt.2019 (© Andreas Jäger)
Beutelmeise im Flug – Biotop Am Stausee, 26.Okt.2019 (© Andreas Jäger)

HECKENEINSATZ MIT PRIMARSCHULE STERNENFELD 2019

Wir bieten jedes Jahr für die Primarschulen Birsfelden im „Biotop Am Stausee“ zwei Naturschutzeinsätze an. Im Juni wird geheut und im Oktober gibt es einen Heckeneinsatz.

Heute war es wieder soweit, eine fleissige Primarschulklasse des Sternenfeld Schulhauses von Lehrer Matthieu Cornus haben den Heckanteil zu den Familiengärten freigeschnitten und ausgelichtet, sowie einige Sträucher am Wegrand auf Stock gesetzt.

Wir danken den Schülerinnen und Schülern dem Klassenlehrer, Renate Lüthi und Brigitte Jakob, die den Lehrer Mathieu Cornus unterstützen, sowie unserem Vereinsmitglied Hans-Peter Moser, der die Klasse bei diesem Einsatz für unsere heimische Natur begleitet hat.


Tipp: Hecken – richtig pflanzen und pflegen – PDF

DIE ENTDECKUNG DER WESPENSPINNE

Mehrere Wespenspinnen (auch Zebraspinne genannt) , haben wir am Wegrand, im Teichumfeld und auf dem Trockenstandort entdeckt.

Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung in der Region, so entdeckt man immer mehr solche Spinnen auch bei uns.

Die Wespenspinne liebt wärmebegünstigte, störungsarme Standorte mit niedrigem und halbhohem, strukturreichem Pflanzenbewuchs. All das findet die Wespenspinne im „Biotop Am Stausee“, mit den Wildblumenwiesen, dem Trockenstandort, den recht wildbelassenen Weg- und Teichrändern.

Auch das Netz der Wespenspinne lässt sich sehr gut von dem Netz der Kreuzspinne durch eine Besonderheit unterscheiden: Ober- und unterhalb der Netzmitte wird ein dichtes Zickzackgeflecht eingewebt. Sie wartet dort auf ihre Beute, sollte es im Kampf um die Beute mal leicht kaputt gehen, kann sie das Netz mit diesem Zickzackgeflecht einfach wieder flicken und muss so nicht immer wieder ein ganz neues Netz bauen.

Rückzugsort im Herbst

Gerade im Herbst ist es wichtig, dass man im (Familen-)Garten, auf dem Feld, in den (naturnahen) Umgebungsgestaltungen von Wohnhäusern und in Naturschutzgebieten, dürre Pflanzen über den Winter stehenlässt.

Denn an den Pflanzenstängeln überwintern als Kokon, Puppe oder Ei, viele Kleinlebewesen, wie Spinnen, Schmetterlingen und Co.


Unsere befreundete Nachbarsektion der Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein hat über die Wespenspinne einen lesenswerten Artikel geschrieben:
Wespenspinnen breiten sich aus