EIN WILDPFLANZENMARKT, DER IN DIE GESCHICHTE EINGEHEN WIRD…

Trotz den spürbaren Eisheiligen und den dazu gehörenden Wetterkapriolen, liessen es sich eine Vielzahl von Leuten nicht nehmen, ins schöne „Biotop Am Stausee“ zu kommen, um sich mit vielen Wildpflanzen und zum Teil speziellen Küchenkräuter einzudecken.

Ein paar Zahlen zum Erfolg: Wir hatten 890 Pflanzen beim Hirtenweg geholt und 142 retour gebracht und somit 748 Pflanzen verkauft – Wow!

Herzlichen Dank an ALLE die gekommen sind und so damit für ein Stückchen mehr Naturvielfalt beitragen.

Euer Marktteam

Rita, Veronika, Steffi, Judith, Margot, Hans-Peter, Örni, Gaelle, Manuela Susanne und Beat.

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Wildpflanzenmarkt im Frühjahr 2020 :-)

Impressionen vom Markt

STOCKENTE HAT GEBRÜTET…

Seit langem hat ein Stockenten-Paar im Schutz der Teichumfelds wieder versucht ihre Brut aufzuziehen. Wir hoffen die beiden Küken werden es schaffen.

Hier ein paar Impressionen vom ersten Familienausflug am Ostersamstag

KOLBENENTEN-PAAR AUF BESUCH

Fast pünktlich wie alle Jahre kommt ein Kolbenenten-Paar zum Teich, um wohl an den frisch wachsenden Wasserpflanzen zu futtern.

Das Männchen mit dem markanden korallenrotem Schnabel erkennt man sofort, dass etwas unscheinbare Weibchen ist fast wie die Rohrkolbenhalme des letzten Jahres gefärbt.

Es gibt noch ca. 300 Brutpaare in der Schweiz. Er wird auf der Roten-Liste der Schweiz geführt als „potenziell gefährdet (NT)“

STOPPT ENDLICH DAS AUSSETZEN VON GOLDFISCHEN!

Wieder wurde verbotenerweise ein Goldfisch in den Teich ausgesetzt!

Eine Frau mit blonden gewellten zotteligen Haaren mit einer Jeansjacke an, wurde heute morgen vom Nachbarhaus her beobachtet, wie sie mit einem Farbkessel gefüllt mit Wasser vom linken Teichufer her ein Goldfisch in den Teich schmiss. Sofort wurden wir allamiert. Die Frau konnte leider nicht mehr erwischt werden.

Doch zum guten Glück war ein Mitarbeiter der Grünspecht GmbH gerade vor Ort, der beherzt in den Teich stieg, um den verwirrten Goldfisch sofort wieder einzufangen!

Ausgesetzer Goldfisch - Biotop Am Stausee, 25. März 2019 (© NVVB)

Gerade erst haben die Erdkröten und Grasfrösche abgelaicht!

Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) sind in der Schweiz stark gefährdet. Deshalb stehen sie und ihre Laichgewässer unter Naturschutz. Die ausgesetzten Fische bedrohen das ökologische Gleichgewicht aufgrund fehlender natürlicher Feinde. Sie fressen den Laich und die Larven der heimischen Amphibien- und Insektenarten. Das lokale Aussterben bedrohter Arten wird so massiv beschleunigt. Auch können sie Krankheiten in den Teich tragen, welche ganze Populationen bedrohen. Wegen ausgesetzten Fischen muss man dann den Teich trockenlegen! Diese Säuberungsaktionen sind äusserst aufwändig und kostspielig!

Helfen Sie bitte mit diesen Teich artenreich zu halten, unsere Amphibien- und Insektenarten danken Ihnen dafür! Solche Aktionen verursachen hohe Kosten, die wir lieber für unsere eigentlichen Naturschutzarbeiten im Dienste der heimischen Tier- und Pflanzenwelt verwenden möchten, daher werden Spenden dankend angenommen – DANKE

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ERDKRÖTE, GRASFROSCH & CO. WANDERN WIEDER…

Wenn Ende Februar – Anfangs März, die Nächte wärmer werden und es etwas geregnet hat, spüren die Amphibien den Frühling und machen sich auf den Weg in ihre Laichgewässer. So auch in Birsfeldens einmaliger Naturoase „Biotop Am Stausee“ und in dem von uns betreuten Natutschutzgebiet „Weiheranlage Hard“ im Hardwald.

So werden in den nächsten Wochen wieder Berg- und Fadenmolch, Erdkröten und vielleicht auch ein paar Grasfrösche zum Teich wandern. Darum seid vorsichtig, schaut ab und zu auf den Weg, vielleicht seht ihr ja welche.


Tipp

Erdkröte, 27.2.2019 (© NVVB)
Erkröten Männchen, 27.2.2019 (© NVVB)

Die Erdkröte wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 6 °C
  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 12 °C

Grasfrosch (© ornitho.ch)

Der Grasfrosch wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 4 °C
  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 10 °C

Der Bergmolch

Die Frühjahrswanderung verläuft im März bis April, die Rückwanderung vom Laichgewässer ins Sommerquartier von Ende Mai bis September.

Bergmolch - Biotop Am Stausee, 28.2.2019 (© NVVB)
Bergmolch Männchen – 28.2.2019 (© NVVB)

Der Fadenmolch

Fadenmolch Weibchen - Biotop Am Stausee, 02.März 2019 (© Rita Rufener)
Fadenmolch Weibchen – 2.3.2019 (© Rita Rufener)

Solltet ihr auch was beobachtet haben, dann teilt es uns mit
Beobachtungen



Es fehlen hier Fische weil!

Der Fischbesatz würde es verunmöglichen, dass sich Amphibien und Wasserkleintiere erfolgreich sich in diesem Teich fortpflanzen können. Fische haben darum in einem Naturschutzgebiet nichts verloren.

Weiter ist wichtig!
Amphibien und deren Laichgewässer stehen in der Schweiz unter Naturschutz! Es ist darum verboten, Amphibien, ihre Larven oder ihren Laich aus Teichen, Weihern, Tümpeln & Co. zu entfernen.

Es kann für Amphibien sogar gefährlich werden, wenn man Laich oder Amphibien in ein anderes Gewässer transportiert. Weil dadurch gefährliche Krankheiten von einem Gebiet in ein anderes übertragen werden können.

Sollten Sie jemanden beobachten, der Laich, Kaulquappen oder Amphibien aus dem Teich entfernt oder einsetzen möchte, machen Sie diese Leute bitte darauf aufmerksam. Die Amphibien danken Ihnen.

Alles über die Amphibienarten der Schweiz und den Schutz könnt ihr hier nachlesen

→ Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)


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