Chronik

Kraftwerk Birsfelden und Biotop Am Stausee (© J.Roth)

Kraftwerk Birsfelden und Biotop Am Stausee (© J.Roth)


Kleine Chronik der Kraftwerkparzelle 1550, ab 1980 bis heute

  • 1980, 25. Juni: Einreichung der Petition der „Aktion 1550“ mit 1100 Unterschriften. Die „Aktion 1550“ möchte die ganze Kraftwerkparzelle unverbaut lassen und daraus einen Naturgarten entstehen lassen für die Allgemeinheit.
  • 1980, 23. April: Einwohnerrat Birsfelden befindet über die Zonenplan „Kraftwerk“. Änderung zu: „Spezialzone Kraftwerk und Erholungseinrichtungen“.
  • 1980, 12. August: Regierungsratsbeschluss, Inkrafttreten der Zonenplanänderung „Kraftwerk“ für die Erweiterung der Nutzungsmöglichkeit der Parzelle 1550. Weiterhin bleibt die Zonenordung von 1949 rechtsgültig.
  • 1980, 19. September: Einwohnerratsbeschluss. Die Gestaltung der Parzelle 1550 gemäss Nutzungsplan.
  • 1980, 22. Oktober: Einwohnerratsbeschluss Birsfelden, betreffend „Erschliessung und Nutzung des Areal Kraftwerk (Parzelle 1550). „Aktion 1550“ ergreift gegen diesen Beschluss erfolgreich das Referendum, sie setzt sich für die Erhaltung des Areals als Grünfläche ein.
  • 1980: Unterzeichnung Pachtverträge zwischen den zukünftigen nutzenden Vereinen (Tennisclub Birsfelden u. Familiengartenverein Birsfelden), der Gemeinde Birsfelden und der Kraftwerk Birsfelden AG (KWB). ->Für das Biotop „Am Stausee“ gab’s nie einen Pachtvertrag!
  • 1981, 5. April: Abstimmung Gegenvorschlag zum Einwohneratsbeschluss der „Aktion 1550“. Der Einwohnerratsbeschluss wird mit 2226 Stimmen angenommen, der Gegenvorschlag von der „Aktion 1550“ abgelehnt.
  • 1982, 3. Februar: Gründung des Quartierverein Sternenfeld (QS)* Nach mehrjährigen Verhandlungen und Referendumsabstimmung, wurde die noch heute gültige Kompromisslösung, aus: Biotop „Am Stausee“ – Naturschutzgebiet -, Familiengärten und Tennisplätze erschaffen!
  • 1982, September: Quartierverein Sternenfeld Einladung Gemeinderat Birsfelden zur Sitzung für die Gestaltung der Parzelle 1550.
  • 1983: Entstehung Grünanlage mit Blumenwiese, Hecken, Trockenmauer, Trockenbiotop und 600m2 grossem Teich mit Sumpfgebiet und einer max. Tiefen von ca. 1.90m, durch Natur- u. Vogelschutzverein (NVVB) u. Quartierverein Sternenfeld.
  • 1986: Der Froschbrunnen wird von der Gemeinde Birsfelden der Allgemeinheit geschenkt. Und seitdem vom Birsfelder Brunnenmeister gepflegt und gehegt.

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  • 2000: Alle Pachtverträge werden durch die KWB AG nach 20 Jahren gekündigt.
  • 2001, 10. Dezember: Der Quartierplan 19 und damit der Bau eines Hochhauses an der Schleuse wird mit 251 zu 278 Stimmen abgelehnt.
  • 2001, 20. Dezember: Stimmrechtsbeschwerde gegen den GVS-Beschluss vom 10. Dezember 2001 erheben K.H., H.F. und Konsorten, J.N. sowie der Gemeinderat Birsfelden beim Regierungsrat.
  • 2002, 5. Februar: Regierungsratentscheid BL: Gutheissung der Beschwerden von K.H., H. F. und Konsorten sowie des Gemeinderates Birsfelden und diejenige von J.N. teilweise gut; der Gemeindeversammlungsbeschluss vom 10. Dezember 2001 betreffend Quartierplan 19 wird aufgehoben und der Gemeinderat Birsfelden wird angewiesen, den Quartierplan 19 der Gemeindeversammlung Birsfelden nochmals zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
  • 2002, 17. Februar: Erheben gegen den Regierungsratsentscheids BL Beschwerde beim Kantonsgericht BL; H.L. T.W, M.H., H.L., A.M., und E.H. sowie C.Z., I.M., H.M., und A. R.
  • 2002: Kantonsgerichtsentscheid BL, wegen vielen Ungereimtheiten muss die Abstimmung über den Quartierplan 19 nochmals wiederholt werden.
  • 2003, 24. März: GVS-Wiederholungsabstimmung. Der Quartierplan 19 und damit der Bau eines Hochhauses an der Schleuse wird mit 462 zu 398 Stimmen abgelehnt. Nach dem Scheitern der Hochhauspläne wird der bestehende Pachtvertrag zwischen der Kraftwerk Birsfelden AG (KWB) und der Gemeinde Birsfelden (Nutzer: Gemeinde, Familiengärtnerverein und Tennisclub) auf Ende der Laufzeit durch die KWB definitiv gekündigt. Trotz diesen Kündigungen und der ungelösten Perspektive für das Biotop „Am Stausee“, pflegt der NVVB das Biotop in Fronarbeit weiter.
  • 2003: Kündigung der 2 Wohnungen im alten Verwaltungsgebäude der KWB AG.
  • 2006, 23. Oktober: Ortsplanrevision, Parzelle 1550 bleibt in der Spezialzone Kraftwerk und Erholungszone. -> Das Biotop „Am Stausee“ ist also weiterhin zonenkonform!
  • 2008, 16. Oktober: Erscheinung des BAZ-Artikel „Luxuswohnungen und einen Park“ Neue KWB AG Pläne, das alte Verwaltungsgebäude soll um eine Etage aufgestockt werden, unten sollen Räume für Büros und Praxen entstehen, im oberen Stock vier grosszügige Wohnungen. Die Umgebung soll zu einem schönen Park umgestaltet werden. Pläne eines Landschaftsarchitekten liegen bereits vor, bei dem das 26 Jahre alte Biotop mit Weiher einmal mehr auf dem Spiel steht.
  • 2009, 22. Juni: GVS-Abstimmung über die Mutation Zonenreglement Siedlung, damit die KWB AG Birsfelden ihr altes Verwaltungsgebäude aufstocken und umbauen können, mit gleichzeitig Neuerstellung von 8 oberirdischen Garagen, Neugestaltung eines Parks, evtl. mit Spielplatz, was das Aus für das Biotop mit dem Teich, der artenreihen Blumenweisen und Hecken bedeuten würde. Nach langen Diskussion und mehreren Anträgen, nimmt eine Mehrheit diese Mutation Zonenreglement Siedlung an.
  • 2009, Juli: In der Ferienzeit wird das fakultativen Referendums gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2009, betreffend Mutation Zonenreglement Siedlung von SP, Grüne, Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden ergriffen.
  • 2009, August: Gemeinde Birsfelden bestätigt Zustandekommen des Referendums mit 574 gültigen Unterschriften.
  • 2009, 29. November: Urnenabstimmung über die Mutation Zonenreglement Siedlung, bei dem es um eine 1.5m Aufstockung/Umbau des alten Verwaltungsgebäudes der KWB AG für Luxuswohnungen geht, sowie Neuerstellung von 8 oberirdischen Garagen. Gleichzeitig soll die Grünanlage zu einem öffentlichen Park umgestaltet werden, bei dem das heutige Biotop mit dem Teich und der artenreichen Blumenwiese und Hecken verschwinden soll. Das Referendum wird mit 1637 Ja-Stimmen gegen 1342 Nein-Stimmen abgelehnt. Nun steht die Zukunft des Hecken-Wiesen-Teich-Biotop am Stausee auf wackeligen Beinen.
  • 2009, 09. Dezember: Einreichung der Interpellation von Jürg Wiedemann, Grüne Fraktion: Biotop als Ausgleichsfläche für den Bau der zweiten Schleuse, Amphibienschutz laut NHG Art. 18., usw.
  • 2010, 09. März: Schriftliche Antwort des Regierungsrats BL  der Interpellation  von Jürg Wiedemann, Grüne Fraktion: Biotop als Ausgleichsfläche für den Bau der zweiten Schleuse, Amphibienschutz laut NHG Art. 18., usw. Der Regierungsrats BL setzt sich trotz, Bundesgesetz NHG Art. 18 und folgenden, nicht wirklich für den Erhalt des schützenswerten Biotops bei der Schleuse ein.
  • 2010, 12.März: Birsfelder Anzeiger- Artikel über „Die Naturschützer ziehen sich aus dem Biotop zurück“, betr. dem offenen Brief des Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden, an den Gemeinderat Birsfelden und des Verwaltungsrates der Kraftwerk Birsfelden AG (KWB). Der NVVB möchte schweren Herzens sein 27-jähriges Engagement und Pflege für das Biotop bei der Schleuse bis auf weiteres pausieren und an den Gemeinde Birsfelden und der KWB zurückgeben. Da nach der verlorenen Abstimmung vom 29. November 2010, die Zukunft ungewisser den je ist und dieser 27 Jahre alte Naturgarten, zerstört werden könnte, möchte der NVVB seine Mitglieder nicht mehr unnötig Aufbieten für die Pflege eines artenreichen Lebensraumes (= Biotop). Der NVVB erwartet eine eindeutige Stellungsnahme vom Gemeinderat Birsfelden und dem Verwaltungsrat der KWB AG, für den Erhalt dieser „schutzwürdigen“ Naturoase im unmittelbaren Siedlungsraum.
  • 2011, Das alte Verwaltungsgebäude der Kraftwerk Birsfelden AG auf der Parzelle 1550, wird zu 4 grosse Wohnungen u. Büros umgebaut. Die Bauzeit geht bis Ende 2011. Die Parzelle 1550 wird momentan von der Gemeinde Birsfelden gepflegt, da die Mittel leider knapp sind nur sporadisch. Die artenreiche Blumenwiese wurde 2-mal gemäht, leider wurde der Teich seit dem Pflegerückzug des NVVB von Anfangs 2010 nicht mehr gepflegt. Die Folgen, der Teich verlandet immer mehr. ->Es gilt weiterhin für den Teich des Biotop den nationale  Amphibienschutz inkl. deren Brutstätte!

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  • 2010, Ende April: Treffen der Naturfreunde die sich weiterhin für das „Biotop Am Stausee“ stark machen wollen. Sie laufen unter dem Namen der Intressensgruppe: Die Freunden des „Biotop Am Stausee“. Ideengeber und Federführung Fritz Raschdorf und Judith Roth.
  • 2011, Gesprächaufnahme der Freunde des „Biotop Am Stausee“  mit Kraftwerk Direktor Meyer. Ort: Kraftwerk Birsfelden AG, Büro Herr Meyer. Die Freunde des „Biotop Am Stausee“ würde gerne eine Art Pachtvertrag erhalten für der Teil der Parzelle 1550 wo sich das „Biotop Am Stausee“ befindet. Von Seite des Direktor Meyer wird zwar gesagt, dass dies wohl kaum machbar ist, doch verspricht  dies vor den Verwaltungsrag der Kraftwerk Birsfelden AG zu tragen.
  • 2012, 23 April: Erscheinung des BAZ-Artikels: „Wieder Hoffnung für das Biotop am Stausee“. Dieser Artikel stimmt Zuversichtlich, besonders das der neue Direktor – Herr Sascha Jäger der Karftwerk Birsfelden AG einen neuen Weg einschlagen möchte. Damit es für die einmalige, wilde und deshalb artenreiche Naturoase Birsfeldens einen Lösung geben kann, ist ein sehr positives Zeichen.

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  •  2012, 11. Oktober: Erstes Gespräch der Freunde des „Biotop Am Stausee“ (Fritz Raschdorf u. Judith Roth), Naturschutzfachfrau Rita Rufener, Gemeinderat Grüne Birsfelden Jürg Wiedemann und Vogelexperte Georges Preiswerk mit dem neuen Kraftwerk Direktor Herrn Sascha Jäger betr. einer Pflegelösung fürs „Biotop Am Stausee“. Ort: Kraftwerk Birsfelden. Es wird beschlossen eine Art Pflegevereinbarung ins Auge zu fassen und diverse Naturschutzgesetzlichkeiten abzuklären. Weiter wird abgemacht, dass man sich wieder im Januar 2013 zu einem weiteren Gepräch trifft.
  • 2012, 10. November: Da wir das ok. vom Kraftwerk Direktor Herr Sascha Jäger erhalten haben. Konnte diese erste Teichpflege-Aktion nach 3 Jahren Pflegepause, durchgeführt werden. 12 Helferinnen und Helfer der Freunde des „Biotop am Stausee“, Birsfelden und einigen Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden nahmen bei ströhmenden Regen daran teil.

Pflegeinsatz am Teich des Biotops (© J.Roth)

  • 2012, 13. November: Gemeinderatsbeschluss über die Weiterführung des „Biotops Am Stausee“ wird zwischen der Kraftwerk Birsfelden AG (KWB), der Gemeinde Birsfelden und dem Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (NVVB) mit einer Vereinbarung der allgemeine Unterhalt und die Pflege des Biotops geregelt.

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Jahr 2013:

  • 2013, 21. Januar: Zweites Gespräch  der Freunden des „Biotop Am Stausee“ (Fritz Raschdorf u. Judith Roth), Naturschutzfachfrau Rita Rufener, Gemeinderat Grüne Jürg Wiedemann, Vogelexperte Georges Preiswerk und NVVB-Präsident Örni Akeret mit dem Kraftwerk Direktor Herrn Sascha Jäger  betr. einer Pflegelösung fürs „Biotop am Stausee“.  Ort: Sitzungszimmer Kraftwerk Birsfelden. Es wird beschlossen, es soll ein Entwurf  für eine Pflege-Vereinbarung zwischen Gemeinde Birsfelden und NVVB ausgearbeitet werden mit der Unterstützung der Kraftwerk Birsfelden AG, sowie ein Pflegekonzept für die verschiedenen Biotoptypen. Ziel Gemeinderatsbeschluss und längerfristige Pflege-Vereinbarung.
  • 2013, 07. Februar: Da es an der Teichpflege-Aktion im Nov.2012 zu Stark geregnet hatte, konnte die ursprünglich geplante Heckenpflege nicht angegangen werden. Nun wurde sie nachgeholt. Verantworlich für diese Heckenpflege waren die Naturschutzfachleute Rita Rufener und Andy Schären, die ihr Know How und das ganze Material einmal mehr ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben. Unterstützt wurden sie von 8 HelferInnen.

Helfer (© Solidago Gmbh)

  • 2013, 24. August: Spontaner Arbeitseinsatz von 2 Helferinnen. Es wurden diverse überhängende Sträucher beim Weg zurückgeschnitten. Die morschen Äste bei den beiden Weiden links u. rechts am Teich abgeschnitten, sofern es ging. Im Teich wurde mit Fischerstiefeln den Müll (x-Aludosen, x-Flaschen, sonstiges) herausgefischt. Abfall wie Alupapierli, Zigarettenschachteln, angefressener HotDog etc. bei den Holzbänken entsorgt.
  • 2013, 2. Oktober: Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden, die Kraftwerk Birsfelden AG und die Gemeinde Birsfelden unterzeichnen als Probejahr eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung des Biotop Am Stausee auf der Parzelle 1550, sowie ein Pflegekonzept.
  • 2013. 10. Oktober: Eine Gemeinsame Pressekonferenz von Kraftwerk Birsfelden AG, Gemeinde Birsfelden und dem Natur- und Vogelschutzverein wird abgehalten im Biotop. Von Seite der Presse waren anwesend: Birsfelder Anzeiger, SRF/ Regionaljournal, BAZ und BZ, entschuldigt hat sich Tele Basel wegen schon zu vollem 7v7 Programm. Die Pflege-Vereinbarung und das Pflegekonzept wird vorgestellt.

Stausee-Biotop

  • 2013. 26. Oktober: Öffentliche Teich- und Heckenpflege im Rahmen des 19. Baselbieter Naturschutztag und zum 30-jährigen bestehen des „Biotop Am Stausee“- Es haben 20 freiwillige Helferinnen und Helfer mitgeholfen unter der Anleitung von Naturschutzfachmann Andy Schären. Beitrag dazu hier!

Plegeeinsatz Biotop 2013 (© J.Roth)

  • 2013, 28. Oktober: Herr Zopfi (Fischerreiaufseher des Kanton Baselland) und sein Mitarbeiter Herr Sutter haben am morgen  über 200 illegal ausgesetzen Fische (Goldfische, Koi-Karpfen, Rotfedern etc.) aus dem Teich elektrisch abgefischt.

Kantonale Abfisch-Aktion (© J.Roth)

  • Vom 29. Oktober – 11. November wurde der Teich wegen übrig gebliebenen immer noch zahlreichen Fischen nach der elektronischen Abfisch-Aktion total leergepumpt und vom vielen Fauslschlamm befreit und trockengelegt!
  • Ab dem 12. November 2013 konnte der Teich langsam wieder aufgefüllt werden, der Rest erledigte die heftige Niederschlagzeit im November. Nach der Auffüllung erschien der Teich als hätte man ihn erst gerade angelegt!

Teich gefüllt November 2013 (© J.Roth)

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Jahr 2014:

  • 2014, 12. Februar: Heckenpflege Abschnitt beim Weg zu den Tennisplätzen durch Stefan Ingold und sein Team von Gartenträume Gmbh.
  • 2014, 07. März: Die beiden ziemlich morschen Sal-Weiden links und rechts vom Teich werden durch das sehr gute Team vom Werkhof Birsfelden zurückgeschnitten und später dann die Äste und grösseren Baumabschnitte vom NVVB-Pflegeteam z.T. auf schon vorhandenen Asthaufen verteilt und als Asperrung von illegalen Trampelpfaden verbaut.
  • 2014, 01 April: Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (NVVB) vetreten durch Rita Rufener und Judith Roth und Kraftwerkdirektor Herr Sascha Jäger werden vor den Gesamt-Gemeinderat Birsfelden geladen, um über das Pflegejahr 2013 und die zukünftige Pflege des „Biotop Am Stausee“ Bericht zu erstatten. Danach stimmt der Gemeinderat Birsfelden einstimmig einer definitiven Biotop- Pflegevereinbarung plus Pflegekonzept zwischen der Gemeinde Birsfelden, dem NVVB und der Kraftwerk Birsfelden AG zu.
  • Heuen im "Biotop Am Stausee" (© J.Roth)2014, 07. Juni: Die Blumenwiesen wurde gemäht. Zuerst wurden die Wiesen mit dem Balkenmäher des Werkhof Birsfelden abgemäht, eine Rotationsfläche von ca. 10% wurde stehen gelassen, damit die Insekten dort einen Zufluchtsort haben. Danach wurde das Schnittgut, dank der guten Witterung ein paar Tage liegen gelassen und vom 12-köpfigen und motivierten NVVB-Pflegeteam zusammengerecht damit Heuhaufen angelegt, so konnte der Abtransport am 11. Juni durch den Werkhof ohne Mehraufwand erfolgen.
  • 2. Schnitt der Wiesen im "Biotop Am Stausee" (© J.Roth)2014, 6./7. Oktober: 2. Schnitt der Blumenwiesen inkl. 1. Schnitt der Wiese um den Teich mit dem Balkenmäher (Schnitthöhe min. 7 cm!) durch das Team des Werkhofs Birsfelden. Es wurde für die Winterzeit  jeweils einen 1 – 2 m breiten Saum zu den Hecken stehen gelassen.
  • HelferInnen des Pflegeeinsatzes 2014 (© J.Roth)2014, 25. Oktober: Pflegeeinsatz im und um den Teich, im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Baselbieter Naturschutztag. Wie letztes Jahr kamen 20 freiwillige und motivierte Helferinnen und Helfer.
  • Ende Dezember: Anfang der Heckenpflege Abschnitt 3 zum den Wohnhäuser Am Stausee durch die Mithilfe der Solidago Naturschutz Gmbh.
    Heckenabschnitte

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Jahr 2015:

  • Anfangs Januar: Aufstellen der neuen Thementafel im gesamten Kraftwerkgebiet “Ausstellung in der Natur”. Extra für das Naturschutzgebiet „Biotop Am Stausee“ wurde zum ersten Mal seit dem Bestehen eine ganz neue Tafel gestaltet und hingestellt!
    Themantafel 9 - Biotop am Stausee (© NVVB)
  • Im Januar:  Fertigstellung der grossen Heckenpflege Abschnitt 3 zu den Wohnhäusern „Am Stausee“ durch die Firma Solidago Naturschutz Gmbh.
    Heckenschnitt im Januar 2015 (© NVVB)
  • Samstag, 16. Mai: Erster Infostand seit bestehen des Naturschutzgebiet „Biotop Am Stausee“ mit Informationen über das Anlegen / Pflegen von Blumenwiesen, viel Infomaterial über das naturnahe Pflegen und Verkauf von Wildpflanzen. http://biotop-birsfelden.ch/2015/05/erfolgreicher-infostand-im-biotop-am-stausee/Infostand im Biotop Am Stausee, 16.Mai 2015 (©NVVB)
  • Donnerstag, 25. Juni: Im Rahmen der Projekttage der Sekundarschule Birsfelden, wurde das Heuen der Blumenwiesen im „Biotop Am Stausee“ und der restlichen Wiesen auf der  Kraftwerkparzelle mit der Schulklasse P1a und der Lehrerin Jessica Schmelzer des Rheinparkschulhaus Birsfelden ausgeführt.
    http://biotop-birsfelden.ch/2015/06/heuen-mit-der-sekundarschule/
    Projekttage 2015 SEK-Schule Birsfelden - Heuen im "Biotop Am Stausee" (© NVVB)
  • Samstag, 19. September: Zweiter Infostand in diesem Jahr zum Thema: Biodiversität im Siedlungsraum – Natur vor der Haustür. Es gab einige intensive Gespräche am Infostand darüber.

    INFOSTAND IM „BIOTOP AM STAUSEE“ – BIODIVERSITÄT


    Infostand im Biotop Am Stausee, 19.Sept. 2015 (©NVVB)

  • Samstag, 31. Oktober: Wie jedes Jahr Pflegeeinsatz im und am Teich im Rahmen des 21. Baselbieter Naturschutztag. 19 Helferinnen und Helfer kamen und packten an!

    SONNIGER NATURSCHUTZTAG – FLEISSIGE HELFER


    Naturschutztag im Biotop Am Stausee 2015

  • 16. November: Heckenrückschnitt zu den Familiengärten, sowie Heckenrückschnitt bei den Wegen mit der Sekundarschule Birsfelden.
  • 15./17. Dezember: Rückschnitt des Heckenabschnitts 5 um den Teich herum in Zusammenarbeit mit der Gartenträume Gmbh, Birsfelden.

Jahr 2016:

  • Im Frühjahr: Sanierung der alten Trockenmauer. Die 33 Jahre alte Trockenmauer ist in den letzten Jahren zerfallen und überwachsen, hatte darum langsam ihren ökologischen Wert verloren. Damit aber Mauereidechsen, Molche und Co. nicht ihren Lebensraum verlieren, haben wir in Zusammenarbeit mit der Grünspecht Gmbh und der finanziellen Unterstützung der Landbesitzerin, diverser Stiftungen, Privatpersonen und unserem Verein, von Ende Märze bis Anfangs Ende April eine neue Trockenmauer aufgebaut.
    Team Grünspecht Gmbh - Sanierung Trockenmauer Biotop Am Stausee (© NVVB)
  • 30. April: Wildpflanzenmarkt in Zusammenarbeit mit Pro Natura Baselland

    WUNDERSCHÖNER WILDPFLANZENMARKT


    Wildpflanzenmarkt 2016 - Biotop Am Stausee (© NVVB)

  • 22. Juni: Heuen mit der Primarklasse

    Heuen mit Primarschülern


    Heuen im "Biotop Am Stausee" (© NVVB)

  • 27. September: Der Gemeinderat informiert die Bevölkerung, welche vier Entwicklungsgebiete bei der Umsetzung des Stadtentwicklungskonzepts (STEK) im Fokus stehen. Sorgen bereiten uns unter Anderem das Entwicklungsgebiet Rheinraum (4). Da der Verlust, des von uns betreuten „Biotop Am Stausee“ mit der neuen Trockenmauer, Wildblumenwiese, Hecken, Einzelbäumen, dem grossen Teich, sowie der Ast- und Steinhaufen einmal mehr drohen könnte.
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  • Samstag, 29. Oktober: Wie jedes Jahr Pflegeeinsatz im und am Teich im Rahmen des 22. Baselbieter Naturschutztag. In diesem Jahr mit einer Rekordzahl von 23 Helferinnen und Helfer.

    TOLL! 23 HELFERINNEN AM 22. BASELBIETER NATURSCHUTZTAG 2016


    Bericht Birsfelder Anzeiger vom 4. November 2016

  • 08. November: Heckenrückschnitt zu den Familiengärten, mit der Klasee 6c der Sekundarschule Birsfelden.

    Heckeneinsatz mit PrimarschülerInnen 2016


    Heckeneinsatz Primarschule - Biotop Am Stausee, Nov. 2016 (©NVVB)

  • 15.- 18. November: Durch die Firma Gartenträume GmbH haben wir die Hecken links und rechts des Mergelwegs, selektiv auf Stock setzten lassen, siehe Heckenabschnittsplan 6 und 7.

    PROFI HECKENSCHNITT IM BIOTOP


     

     


Jahr 2017:


* Die Gründung des Quartierverein Sternenfeld, resultierte aus der„Aktion 1550“ heraus, die sich Damals (1979-1982) für einen Naturgarten auf der gesamten Kraftwerkparzelle 1550 stark gemacht hat. Viele Engagierte Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Sternenfeld, wollten nach dieser Aktion sich weiter für das Quartier Sternenfeld stark machen, es haben sich daraus bis heute viele Freundschaften gebildet. Auch der Quartierverein Sternenfeld uns seine Mitglieder haben über einige Jahre viel Fronarbeit für das“Biotop am Stausee“ geleistet. Warum das Engagement dafür in den letzten Jahren eingeschlafen ist? Entzieht sich unserer Kenntnis.

Der einmalige Naturgarten Birsfeldens - Sternenfeldbiotop 2010 (© J.Roth)

Der einmalige Naturgarten Birsfeldens – Sternenfeldbiotop 2010 (© J.Roth)


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1 Kommentar

  1. Ich habe heute das erste mal diese Chronik gelesen. Danke für diese guten Informationen.

    Ich bin sehr gespannt, wann eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen dem KWB, der Gemeinde Birsfelden und dem Naturschutz- u. Vogelschutzverein Birsfelden mit den Freunden des Biotops zustande kommt.

    Mit den besten Grüssen und guten Hoffnungen Guido Müller

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