Auch während der Sommermonate ist das Sternenfeldbiotop in Birsfelden ein gut besuchter Naturgarten!
Die grüne Oase von Birsfelden
Bedeutend für zahlreiche Durchzügler. (Viele Büsche, Sträucher mit Beeren, Teich mit Schilf, artenreiche Blumenwiese und Kleinstrukturen mit Insekten).
Der absolute Höhepunkt war der viertägige Besuch eines Dunklen Laubsängers im Oktober 1992. Es ist dies die erste und bis jetzt einzige Beobachtung dieser ostasiatischen Art in der Schweiz! Aus der ganzen Schweiz kamen Ornithologen zum kleinen Biotop bei Birsfelden, um diesen seltenen Irrgast zu bewundern!
Am Teich Stockente und Teichhuhn (Brütet seit 5 Jahren hier!). Sonst Mönchsgrasmücke, Zilpzalp etc..
Im Folgenden drei herausragende Brutereignisse des Biotops, die aus dem Brutvogelinventar der beiden Basler Kantone der 1990er Jahre zu entnehmen sind:
- Rohrammer (Emberiza schoeniclus): erste erfolgreiche Brut beider Basel 1994!
- Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus): wahrscheinlicher Brutvogel.
- Klappergrasmücke (Sylvia curruca): wahrscheinlicher Brutvogel.
Im Brutvogelinventar wird der Teichrohrsänger nur 8 Mal als erwähnt, bei der Klappergrasmücke sind es insgesamt sogar nur 3 Nennungen als sicherer Brutvogel! wahrscheinlicher oder sicherer Brutvogel in den Kantonen BS und BL.
Verschiedene Greifvögel, Enten, Möwenarten und Limikolen (Flussuferläufer, Waldwasserläufer, Bekassine, Grosser Brachvogel, Regenbrachvogel, … etc.), Schwalben, Lerchen etc.
27 Jahre Vogelbeobachtungen Sternenfeldbiotop – Eine Aufzählung!
Seltene Vogelarten und ungewöhnliche Vogelbeobachtungen in der Schweiz im Jahre 1992
01. Mai:
15. Mai:
Eine Zusammenstellung von: Dr. med. Georges Preiswerk, Mitglied der Schweizerischen Avifaunistischen Kommission (SAK) von 1999 bis 2009. Mitglied der onithologischen Gesellschaft Basel (OGB), berichtet über das Reservat in den Langen Erlen. (Stand Mai 2010)
Gerade im Frühling ist vieles los im artenreichen Sternenfeldbiotop in Birsfelden, hier ein paar Beispiele:
Ein sonniger Tag im Sternenfeldbiotop in Birsfelden und man kann per Zufall einiges am Teich entdecken!
Hier ein kleines Bilderrätsel, wo ist der Gaureiher (Ardea cinerea)?
Der Graureiher (Ardea cinerea) besucht den Teich im Sternenfeldbiotop in Birsfelden sehr häufig, vorwiegend auf der Suche nach Nahrung, wie Frösche, Fische, Molchen, Wasserinsekten.
Mit ca. 90 cm Länge und 170 cm Flügelspannweite ist der Graureiher auch Fischreiher genannt fast so gross wie ein Storch.
Er hat grau-blau gefärbtes Gefieder und einen gelb-orangen Schnabel.
Er ist der weit verbreiteste Reiher in Mitteleuroopa und ist auch in Städten immer häufiger anzutreffen.
Alle weiteren Informationen über den Graureiher finden Sie hier:
Die ersten Rauchschwalben wurden schon in der Region gesichtet, endlich werden die Tage länger, die Sonne kräftiger, es macht den Anschein, der Frühling ist endlich da!
Höchste Zeit also, hier ein paar Beobachtungen aus dem Frühlingserwachen im «Hecken-, Wiesen- ,Trocken-, Feucht-Biotop» , dem sogenannten “Sternenfeldbiotop” bei der Schleuse in Birsfelden aufzuzählen!
Wie seit 5 Jahren schon hat sich hier wieder 1 Teichhuhnpärchen im Biotopweiher eingefunden, ein Zeichen also, dass dieser “schutzwürdige” Teich, so nahe am Siedlungsgebiet Sternenfeld, genügend Ruhe und Artenvielfalt bietet, damit das Teichhuhnpärchen hier brüten kann. Zwar gelten die Bestände des Teichhuhns (Gallinula chloropus) in Europa als stabil, in der Schweiz ist diese Vogelart lokal in den vergangenen Jahren jedoch stark zurückgegangen. Deshalb wird das Teichhuhn, zwar nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt, doch dort erwähnt. Diesen etwa 33 Zentimeter grossen Wasservogel kann vorwiegend bei den Teichen in der Grün80 beobachtet werden. Meist, wo sich flaches Wasser – im Idealfall mit angrenzender
Röhrichtvegetation – findet. Das Gefieder beider Geschlechter ist auf der Oberseite dunkel oliv-braun gefärbt, an der Unterseite dunkelgrau bis schwarz. Dazu stehen die rote Stirnplatte und der rote Schnabel mit seiner gelben Spitze in einem starken Kontrast; die Beine und Füsse sind hell gelb-grün gefärbt. Die Iris ist bei Teichhühnern rot gefärbt. Ein typisches Verhalten dieser Vogelart ist es, beim Schwimmen den aufgestellt getragenen, kurzen Schwanz häufig wippen zu lassen und rhythmisch mit dem Kopf zu nicken. Mehr Info darüber findet man hier.
Weiter Vogelbeobachtungen im und um das «Hecken-, Wiesen- ,Trocken-, Feucht-Biotop» :
- 1 Bachstelze (Motacilla alba)
- 4 Blaumeisen (Parus caeruleus)
- 4 Buchfinken (Fringilla coelebs)
- 6 Distelfinken (Carduelis carduelis)
- 1 Elster (Pica pica)
- 1 Graureiher (Ardea cinerea)
- 6 Grünfinken (Carduelis chloris)
- 3 Rotkehlchen (Erithacus rubelca)
- 2 Schwanzmeisen (Aegithalos caudatus)
- 2 Mönchsgrasmücken (Sylvia anticapilla)
- 1 Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Weitere Vögel-, Insekten, Amphibien-, Pflanzen-Beoachtungen werden folgen… Damit jeder Besucher und Naturinteressierte des Sternenfeldbiotop sehen kann, dass dieser Naturgarten
eine reichhaltige Naturvielfalt (= Biodiversität) aufzuweisen hat und deshalb endlich von der Gemeinde Birsfelden und vor allem von der Eigentümerin, dem Kantonsunternehmen – die Kraftwerk Birsfelden AG - als Ausgleichsfläche für die Nutzung und ÖKO-Stromgewinnung, anerkannt werden sollte.
Die aktuellen Vogelbeobachtungen aus unserer Region, findet man auch hier:
Was sonst noch so für Vögel im Frühling in der Schweiz und Weltweit zu Beobachten sind, findet man auch hier: