30 Jahre Biotop Am Stausee

Die Anfänge vom Biotop Am Stausee (© NVVB)
Im Jahre 2013, feierte das „Biotop Am Stausee“ sein 30-jähriges Bestehen!

Rückblick: Das „Biotop am Stausee“ wurde vom Februar – bis Anfangs Mai 1983 durch den Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden und den Quartierverein Sternenfeld* erstellt. Die Kraftwerk Birsfelden AG stellte ein Teil ihrer Parzelle 1550 zur Verfügung und die Gemeinde Birsfelden unterstützte die beiden Vereine mit Material und Maschinenarbeiten des Werkhofs tatkräftig.

Es sollte ein Naturgarten für die Bevölkerung Birsfelden und der Tier- und Pflanzenwelt entstehen, daher wird das ganze Biotop mit seinen vielfältigen Lebensräumen bis heute auch nach naturschützerischer Sicht gepflegt und gehegt. Der Unterhalt ist somit naturnah und bleibt deshalb auch kostengünstig.

“Je wilder eine Naturoase, desto grösser ihre Artenvielfalt – Also ein optimaler Lebensraum für die  einheimische Tier- und Pflanzenwelt.”!

Die Parzelle 1550 hat eine Gesamtfläche von 38‘723 m2 . Besitzerin ist die Kraftwerk Birsfelden AG.

Das „Biotop Am Stausee“ ist 11‘200 m2 gross und besteht aus:

  • Blumenwiese und Hecke: 10‘000 m2
  • Teich: 600m2/ die tiefste Stelle beträgt ca. 1.80 m / gespeist nur durch Regenwasser! (Bei langer Trockenheit, kann vom Überlauf des Froschbrunnen Wasser zugeleitet werden.)
  • Hügel Trockenbiotop: 600 m2
  • Stein- und Asthaufen
  • Trockenmauer
  • 650 Sträucher von 24 Pflanzenarten wurden gepflanzt

Bis jetzt konnten folgende Arten bestimmt werden:

  • ca. 170 Pflanzen (Blüten-, Acker-, Wasser-, Sumpf-, Uferpflanzen, Bäume und Sträucher)
  • 130 Vögel (davon leider schon 51 auf der Roten Liste)
  • 34 Tagfalter – Schmetterlinge (3 auf der Roten Liste)
  • 33 Libellen (8 auf der Roten Liste)
  • 6 Amphibien (alle Amphibien-Arten sind geschützt!)

Kostenbeteiligung am Aufbau des Biotops durch den NVVB:

Die Kosten der Folie des Teiches beliefen sich damals auf Fr. 10’000.- und wurde von der Gemeinde Birsfelden übernommen.

  • Sträucher für Hecken Anteil des Vereins = Fr, 1’900.-
  • Pflanzen für das Trockenbiotop = Fr. 735.-
  • Wildblumensamen für die Wiesen = Fr. 152.-
  • Kauf Geräte, spezielle für das Biotop Am Stausee: Montorsense, Motorsäge, Heckenschere u. 2 Werkzeugkisten = 1’203.-
  • Total: 3’990.-

Es wurden bis jetzt über 11’236 Fronstunden* (inkl. Gestaltungentwurf, Bauleitung, Bau, erste Anpflanzugen und jährliche Pflegemassnahmen seit 1981) vom Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden ehrenamtlich geleistet!
*(von 1981 – 1999 = 4836 Std. / von 2000 – 2014 = 7000 Std.)

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen siehe Angaben auf dem Foto!)

Zum 30-jährigen Jubiläum des Biotop, haben wir die Artenlisten der beobachtenden und bestimmten Vögel, Pflanzen, Amphibien, Libellen und Tagfalter (Schmetterlinge) des „Biotop am Stausee“ in Birsfelden angepasst und erneuert, schaut sie euch doch hier mal an:


Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Biotoptypen (Lebensräume) im „Biotop Am Stausee“ finden Sie hier:

Lebensraumtypen „Biotop Am Stausee“

30 Jahre Biotop Am Stausee – Was ist das überhaupt?, Pdf


30 Jahre später sieht es heute so aus:

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen siehe Angaben auf dem Foto!)

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* Die Gründung des Quartierverein Sternenfeld, resultierte aus der„Aktion 1550“ heraus, die sich Damals (1979-1982) für einen Naturgarten auf der gesamten Kraftwerkparzelle 1550 stark gemacht hat. Viele engagierte Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Sternenfeld, wollten nach dieser Aktion sich weiter für das Quartier Sternenfeld stark machen, es haben sich daraus bis heute viele Freundschaften gebildet. Auch der Quartierverein Sternenfeld uns seine Mitglieder haben über einige Jahre viel Fronarbeit für das“Biotop am Stausee“ geleistet. Warum das Engagement dafür in den letzten Jahren eingeschlafen ist? Das entzieht sich unserer Kenntnis.

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1 Kommentar

  1. Es ist immer wieder faszinierend, in den Anfängen des Biotops zu blättern.
    Viele haben mit Begeisterung geplant und mitgemacht. Keiner wusste genau,
    wie sich das Biotop entwickeln wird.

    Die Fotos dokumentieren die Arbeiten sehr schön. Sie zeigen auch, wie sich
    die Vielfalt an Tieren und Pflanzen eingestellt hat.

    Vielen Dank

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