2018: Beobachtete Vögel, Amphibien, Libellen…

Hier kommt der Jahresrückblick 2018 der beobachteten Vögel, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Säugetiere aus dem „Biotop Am Stausee“:

Vögel

Besonderes: Durch den langen heissen und darum trockenen Sommer, fanden sich in diesem Jahr nicht so viele Zugvögel während der Herbstzugszeit ein. Viele flogen wohl direkt zu ihren Überwinterungsgebieten. Trotzdem sah man noch ein paar Zugvögel im Gebiet: Beutelmeisen, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Fitis und auch ein Neuntöter kam noch auf Besuch.

Highlights des Jahres 2018: Berglaubsänger, Beutelmeise, Dorngrasmücke, Feldschwirl, Gartengrasmücke, Grauschnäpper, Klappergrasmücke, Orpheusspötter, Schilfrohrsänger, Sumpfrohrsänger  uvm.

Brutvögel 2018: Amsel, Blaumeise, Buchfink, Elster, Grünfink, Haussperling, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Zilpzalp, und voraussichtlich ein Buntspecht.

Überraschendes von unserem Logovogel

Vom 20. Mai bis 3. Juli, sah man ein Stockentenweibchen am füttern von bis zu 12 Jungen im Teich. Da kam die Frage auf, ob die dort gebrütet hat? Die Anwort kommt hier in diesem Artikel!

Stockentenmutter mit Junge - Biotop Am Stausee, 20. Mai 2018 (© Georges Preiswerk)

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Vögel euch herunterladen
→Vogelbeobachtungen 2018 [PDF, 48 KB]


Amphibien

Auch 2018 kamen wieder viele Erdkröten (es sind die, die nicht quaken!) an den Teich zum ablaichen. Auch Bergmolch und Fadenmolch waren wieder zahlreich vertreten.

Die Wanderung der Erdkröten, ja uns von 2 Grasfröschen, Berg- und Fadenmolche begann ab dem 5. März und ging bis ca. 17. März, dann folgte ein abrupter Wanderungsstopp wegen dem Wintereinbruch mit Schnee am 18. März. Danach konnten nur noch vereinzelte Erdkröten im Teich gesichtet werden.

Folgende Anzahl Amphibienarten konnten wir während ihrer jeweiligen Wanderungszeit zählen

  • > 83 Erdkröten
  • > 65 Bergmolche
  • > 20 Fadenmolche
  • > 2 Grasfrösche
  • > 60 Wasserfrösche ->Wasserfroschkomplex / Paarungszeit erst Ende April

Ab dem 15. März konnte man viele Erdkröten-Laichschnüre sehen. Um den 21. April tausenden von Erdkröten-Kaulquappen im Teich.

Alle Amphibien (Frösche, Kröten, Molche usw.) und deren Laich und Larven, sowie alle Reptilien sind eidgenössisch geschützt. Es ist daher nicht erlaubt, sie zu fangen, mitzuführen, in Gewahrsam zu nehmen oder umzusiedeln. (Auch nicht für oder von Gartenteichen). Ferner darf man keine Fische oder Schildkröten auszusetzen.


Bitte machen Sie als Besucher andere auf diese Regeln aufmerksam, falls Sie Verstösse feststellen, meldet euch bitte bei der regionalen KARCH-Vertreterin! oder bei uns!

http://www.karch.ch/karch/de/home/schutz.html

Eine kleine Liste der Beobachteten
→ Amphibien, Wildtiere und Insekten 2018 [PDF, 41 KB]


Libellen

Von den in der Schweiz 80 nachgewiesenen Libellenarten. Haben sich seit ein paar Jahren ca. bis zu 18 verschiedene Libellenarten im „Biotop Am Stausee“ etabliert.

Entwicklungszyklus: Die zwei Leben einer Libelle
Nach der Ei-Ablage im Teich, braucht eine Grosslibelle ca. 8 Monate bis sie sich zur Pro-Larve entwickelt hat, danach geht es ca. weitere 16 Monate bis sie zur ausgewachsenen Larve wächst, so das das Schlupfstadium zur Libelle (Imago) erreicht ist. Bei der Kleinlibelle geht es etwas schneller, die braucht nur wenige Wochen oder Monate.

Ausnahme Winterlibelle
Ihr Leben als fliegendes Insekt dauert wesentlich länger (ca. zehn Monate), während sie sich in nur drei Monaten vom Ei bis zur schlupfbereiten Larve entwickelt.

Die Larven aller Libellenarten leben räuberisch im Wasser. Ihr Beutetiere sind: Wasserinsekten, Würmer. Grosslibellen-Larven können sogar Jungfische und Amphibienlarven erbeuten.

Entwicklungszyklus der Libellen – Quelle: www.biodivers.ch

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Libellenarten euch herunterladen
→ Libellenbeobachtungen 2018 [PDF, 41 KB]


Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten

Wir konnten eine leichte Zunahme der Insektenarten feststellen.
Durch die Aufwertungsmassnahmen und gezielten Pflegemassnahmen der letzten Jahre

  • Sanierung Trockenmauer mit Ansaat trockenliebenden Pflanzenarten und Streifensaat nach den Schäden.
  • Reaktivierung Trockenbiotop mit neuansaat trockenliebenden Pflanzenarten
  • neuanlegen von Ast- und Steinhaufen
  • Totholz liegenlassen. Oder sogar gezielt Schwemmholz anbringen.
  • Mähschnitte je nach Blütenstand
  • Mehr Blütenstreifen stehen lassen -> Mähen nach gezielten Plan
  • uvm.

Zeigt sich, dass gewisse Insektenarten sich erholen, zunehmen und neue ins Gebiet kommen.

Hier eine kleine Auswahl

  • Grüne-Heupferd
  • Heuschrecke
  • Nachtigall-Grashüfer
  • Gemeine Sichelschrecke
  • Langflügelige Schwertschrecke
  • Grosse Goldschrecke
  • Krabbenspinne
  • Federgeistchen
  • Hauhechel Bläuling
  • Langhornbiene
  • Natterkopf-Mauerbiene
  • Rostrote-Mauerbiene

Säugetiere

Das „Biotop Am Stausee“ ist auch ein Lebensraum einiger Säugetierarten. Viele dieser Tiere sind aber auch nur einmalige Besucher. So wurde im 2018 sogar ein Hermelin gesichtet!

Immer wieder zeigen sich das rostbraune, wie auch das dunkelbraune Eichhörnchen, letztere ist ein Art welche aus Nordamerika eingewandert ist.

Erfreulich ist auch, dass es wieder vermehrt Igel im Gebiet gibt. Wir konnten im 2018 sogar eine Igelauswilderung durchführen mehr dazu findet ihr hier im Artikel

→ Linktipp – Igel Gefahren im Siedlungsraum

Kleine Säugetierliste

  • Zwergspitzmaus
  • Hermelin
  • Eichhörnchen
  • Igel
  • Steinmarder

Festzustellen ist eine Zunahme an freigänger Katzen im Gebiet. Die Opfer sind dann Jungvögel oder wie hier abgebildet eine Spitzmaus.

Eine kleine Liste der Beobachteten
→ Amphibien, Wildtiere und Insekten 2018 [PDF, 41 KB]


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Pflegeeinsatz BL-Naturschutztag - Biotop Am Stausee, 27.Okt.2018 (© NVVB)

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