ERFOLGREICHER WILDPFLANZENMARKT 2018

Schön war unser Wildpflanzen- und Kräutermarkt wieder. Toll wie die Leute bei Prachtswetter von Nah und Fern zu uns in Birsfeldens einmaliger Naturoase gepilgert sind. Kuckuckslichtnelke, Nachtviole, Moschusmalve, Pinien-Rosmarine, Maraschinosalbei & Co. haben nun ein schönes neues Plätzchen bei den … Weiterlesen

2 GESCHENKTE SPEIERLINGE GEPFLANZT

Heute haben wir die von unserem Basellandschaftlichen Natur-und Vogelschutzverband (BNV) geschenkten* Zukunftsbäume 2018: Speierling, Elsbeere und Vogelbeere; auf der Kraftwerkparzelle gepflanzt! Zwei Speierlinge im „Biotop Am Stausee“, dann je ein Elsbeer- und ein Vogelbeerbaum wurde in die kleine naturnahe Grünfläche zwischen Familiengärten und ehem. JOWA, als Ersatzpflanzung für die im Januar gefällten 3 Schwarzpappeln angepflanzt.

Zwei weitere Bäume – eine Elsbeere und eine Vogelbeere -, haben wir der Gemeinde Birsfelden weiterverschenkt, diese wurden in die Ruderalfläche der Muttenzerstrasse und am Ende der Hecke an der Freulerstrasse gepflanzt.

* Das Amt für Wald beider Basel (AfW) stellte dem BNV Setzlinge der Baumarten Speierling, Elsbeere und Vogelbeere zur Verfügung. Dieses Geschenk des AfW hat der BNV den Sektionen weitergerreicht!

Besten Dank BNV für’s weitergegebene Geschenk und ein herzliches Dankeschön an den AfW für die tollen Bäume!


Infos zu den gepflanzten Zukunftsbäumen [PDF, 373 KB] 

AUSGESETZTE ALET-FISCHE IM TEICH

VERBOTENERWEISE AUSGESETZTE FISCHE – DAS HAT MIT TIERLIEBE NICHTS MEHR ZU TUN!!!

DIESMAL HANDELT ES SICH UM 5 ALET-FISCHE, EIN GRÖSSEREN UND 5 KLEINERE!

GENAU 5 JAHRE IST ES HER ALS WIR DEN TEICH FÜR ÜBER 10’000.- FRANKEN ABPUMPEN UND TROCKENLEGEN MUSSTEN, UM IH VON DEN AUSGESETZTEN GOLDFISCHEN, KOIKAMPFEN USW. ZU BEFREIEN! DA ES SICH UM EINEN AMPHIBIENTEICH HANDELT UND FISCHE DORT NICHTS VERLOREN HABEN!

Das aussetzen von Tieren in einem öffentlichen Gewässer ist in der Schweiz verboten! Alle Amphibienarten und deren Laichgewässer in der Schweiz stehen unter Naturschutz!

Diese ausgesetzten Fische fressen den Laich und die Larven von Amphibien. Auch Libellenlarven und Larven anderer Insekten werden von diesen Fischen gefressen.

Das lokale Aussterben heimischer, bedrohter Arten wird so massiv beschleunigt.

Zusätzlich richten diese ausgesetzten Fische – in Birsfeldens einmaliger Naturoase – neben dem grossen ökologischen – , auch einen massiven wirtschaftlichen Schaden an. Schon 2013 mussten wir diesen Teich, wegen ausgesetzten Fischen, für über 10’000.- Franken abpumpen und trockenlegen lassen. Können wir diese Fische nicht bald wieder abfischen, werden wir Ende August wieder diesen Teich für viel Geld abpumpen lassen müssen, trockenlegen und die Fische werden dabei getötet!

Solche Aktionen verursachen wie gesagt sehr hohe Kosten, die wir lieber für unsere eigentliche Naturschutzarbeiten im Dienste der heimischen Tier- und Pflanzenwelt verwenden möchten, daher werden Spenden dankend angenommen:

IBAN CH75 0900 0000 4002 8316 7
PC 40-28316-7
Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden
4127 Birsfelden

„Echte Tierfreunde zerstören keine Lebensräume unserer einheimischen Tierwelt und auch nicht deren Naturschutzmassnahmen!“

IGEL AUSWILDERUNGSAKTION

Ein junger Igel wurde Mitte November, im Lärchengartenquartier abgemagert mit nur 274g Körpergewicht, durch Enya und Denise Bucher-Leuthardt gefunden. In der Tierpraxis Mondo wurde er dann untersucht (bei Wildtieren kostenlose Behandlung – Danke), da er nicht mehr frass kam er an die Infusion, später wurde er noch mit einer Antibiotika gegen die Lungenwürmer und Husten behandelt. Danach wurde er über den Winter aufgepäppelt durch die Familien Bucher-Leuthardt und Mannhardt und ihren tollen naturliebenden Kindern Finn, Enya & Flurin, Simeon und Timea.

Euch allen ein herzliches Dankeschön für euren grandiosen Einsatz für unsere einheimische Tierwelt. Ihr seid wahre Natur-Helden!!!

Gestern Sonntagabend konnten wir ihn dann alle gemeinsam mit einem stabilen Köpergewicht von 760g im „Biotop Am Stausee“ in die Freiheit entlassen.

Kaum sass er im frischen Gras der Wildblumenwiese, flitzte er munter davon, fand schon nach kurzer Zeit was zu fressen und speichelte sich ein. Das Selbstbespeicheln ist übrigens eine natürliche Reaktion auf neue Gerüche und neuen Geschmack, also ein gutes Zeichen.

Nun wünschen wir dem Igel viel Glück!


Igel sind Wildtiere darum gehören sie in die Freiheit – Alle Infos zur Hilfe und Förderung der Igel, findet ihr hier -> Pro Igel Schweiz