2015: Beobachtete Vögel, Amphibien, Libellen…

Hier kommt der Jahresrückblick 2015 der beobachteten Vögel, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Säugertiere aus dem „Biotop Am Stausee“:

Vögel:

107 Vogelarten konnten 2015 beobachtet werden, dass ist eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr.

Es gab wieder ein paar tolle  Erstbeobachtungen!

  • Im Frühjahr und auch im Herbst kam ein Drosselrohrsänger auf Besuch. Das spezielle daran ist auch, dass wir im 2015 zum ersten Mal überhaupt alle in der Schweiz bekannte Rohrsänger auf Besuch hatten: Schilfrohrsänger, Teich- und Sumpfrohrsänger und eben der Drosselrohrsänger!
  • Anfangs Dezember gab’s eine weitere Sensation mit dem Besuch einer  Samtkopfgrasmücke – ein Vogel der man sonst nur im Mittelmeerraum antrifft. Viele Ornithologen von nah und fern kamen in das kleine Naturschutzgebiet.

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

  • …und zwei Nilgänse besuchten einmalig den Teich.

Neben diesen Erstbeobachtungen, gab’s noch viele weitere schöne Beobachtungen: Feldschwirl, Braunkehlchen, Habicht, Bergpieper, Wendehals, Nachtigall, Kukuck, Neuntöter, Klappergrasmücke, regelmässig kam auch ein Eisvogel an den Teich und vieles mehr…


Leider hatten in diesem Jahr die Teichhühner keinen Bruterfolg, obwohl sie 2 Bruten versucht haben, siehe dazu der Artikel: Teichhühner auf Wanderschaft

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Vögel euch herunterladen

button-pdfVogel-Beobachtungen 2015


Libellen:

Bei den Libellen konnten 14 Libellenarten gesichtet werden, was eine kleine Abnahme der Sichtungen bedeutet. Auch für die Libellen waren wohl die heissen Temperaturen nicht förderlich.

button-pdfLibellen-Beobachtungen 2015


Schmetterlinge und besondere Insekten:

Da, beim 1. Schnitt der Blumenwiese Anfangs Juli einige Inseln als Rückzugsmöglichkeit für die Insekten stehen gelassen wurden. Gabe es im Spätersommer einige Zunahmen des  Hauhechel-Bläuling. Erfreulich war auch eine Zunahme des Federgeistchen, beim Hügel gab’s regelrecht ein kleines Nest davon. Auf einem Kontrollgang konnten wir sogar eine Gottesanbeterin  entdecken. Was bis jetzt auch einmalig war in den letzten 33 Jahren. Wir werden auch im 2016 wieder auf den genauen Blütenstand schauen und so den richtigen Schnittpunkt setzten und  dementsprechend Rückzugsflächen einplanen. Daneben konnten wir ab Teich eine wunderschöne Blaue Holzbiene fotografieren und an der Braunwurzpflanze sahen wir mehrer Raupen des Braunwurz-Mönchs-Nachtfalters. Im allgemeinen kann festgestellt werden, dass es eine Zunahme der Insektenvielfalt gab.


Amphibien:

Es gab eine Zunahme der Erdkröten die abelaicht haben. Die benachbarten Familiengärten berichteten uns auch  einige Beobachtungen in ihren Gartenbeten. Auch der Grasfrosch hat zum ersten Mal seit langem wieder abgelaicht, es wurden 2 Ballen gesehen. So können wir nun 6 Amphbienarten verbuchen: Wasserfroschkomplex (kl. Wasserfrosch, Teichfrosch und Seefrosch),  Erdkröte, Grasfrosch, Berg- und Fadenmolch.


Folgende Säugertiere wurden beobachtet

Die Sensation in diesem Jahr war die Entdeckung des Baummarder , der sich  über mehrere Tage in den Hecken neben dem Teich aufhielt. Anwohner berichteten sogar, dass auch in den Sommernächte es anscheinend Revierkämpfe gab zwischen den rumsträunenden Katzen und dem Marder.

Baummarder im Biotop (© Georges Preiswerk)

Leider hat aber auch der heisse Sommer  den  jungen Igeln im Gebiet zu schaffen gemacht, so musste sogar ein Jungtier, nachdem es vergeblich versuchte am Teich etwas Wasser zu trinken und deshalb wohl umher irrte, von der Igelstation abgeholt werden. Wie immer sahen wir beide Eichhörnchenarten, etwas vermehrt das Rötlichere.

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Einmal mehr kann man sagen, dass dieses kleine Naturschutzgebiet so nahe am Wohn- und Hafengebiet, eine einmalige Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt jedes Jahr wieder ums neue hervorbringt. Wilde Natur im Siedlungsraum ist eben möglich!

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