Das Hecken-Wiesen-Teich-Biotop am Stausee – Ende oder Neubeginn?

Leserinnenbrief von Judith Roth, Birsfelder Anzeiger, 04. Dezember 09 (ungekürzte  Fassung!)

Das Komitee: „Nein zur Zerstörung des Biotops“ hat mit ihrem Referendum (575 Unterschriften) und der daraus resultierenden Referendumsabstimmung vom letzen Abstimmungswochenende (1342 Nein- gegen 1637 Ja-Stimmen) versucht, auf der Parzelle 1550 das Hecken-Wiesen-Teich-Biotop am Stausee, der gesamten Bevölkerung von Birsfelden als Erholungsraum und Grünzone weiter zu erhalten. Das Komitee: „Nein zur Zerstörung des Biotops“ hat sich darauf beschränkt mit einem Flyer, 2 Standaktionen und einigen Leserbriefen, ihre Argumente zu vertreten und der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sie hat es im Wesentlichen unterlassen, auf die Verdrehungen von Tatsachen, auf die z.T. beleidigenden Äusserungen und auf unwahre Behauptungen der Gegenseite in der Presse näher einzugehen. Doch dass Gemeindepräsident Claudio Botti, eigentlich Volksvertreter aller Birsfelderinnen und Birsfelder, angeblich einmal mehr von Polemik von Seite unseres Referedumskomitees spricht, zeigt auf, dass die Befürchtungen und Anliegen von 1342 Birsfelder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vom Gemeindepräsident nicht ernst genommen werden. Dabei hat Gemeindepräsident Claudio Botti, an der letzten Gemeindeversammlung, noch darüber referiert, dass die Ökologie für die Attraktivität und die Lebensqualität der Wohngemeinde Birsfelden einen hohen Stellenwert in Zukunft vermehrt haben muss. Das waren dann wohl nur leere Worte Herr Gemeindepräsident od.?

Gemeinde Birsfelden nennt das Biotop reizvoll...

Gemeinde Birsfelden nennt das Biotop reizvoll…

Doch Fakt ist, wir konnten leider unser Ziel nicht erreichen und akzeptieren nun das demokratische Resultat. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, damit diese Naturoase zwischen den Hochhäusern für die Birsfelderinnen und Birsfelder erhalten bleiben kann und darf. Ob als ökologische Ausgleichsfläche am Rande des intensiv genutzten Wohnquartiers Sternenfeld.

Judith Roth, Referendumskomitee

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