Heuen mit Primarschülern

Am letzten Mittwoch wurde ein Teil der Wildblumenwiesen im „Biotop Am Stausee“ und der Wildblumenwiesenanteil um den Tennisplatz teilweise gemäht durch den Werkhof Birsfelden. Damit Schmetterlinge, Bienen und Co. noch genügend Möglichkeiten haben um Nahrung zu finden und ihre Eiablage machen zu können, wurden in diesem Jahr mehrere Rückzugorte stehengelassen.

Leider sind viele Insektenarten in der Schweiz dramatisch am abnehmen. Darum sind gerade solche Wildblumenwiesen im unmittelbaren Siedlungraum umso wichtiger.

Nun hat heute am Freitagmorgen die Primarschulklasse P4a des Kirchmattschulhauses, das Schnittgut zu einzelnen Heuhaufen zusammengetragen.

Heuen im "Biotop Am Stausee" (© NVVB)

Ein herzliches Dankeschön an all die fleissigen Schülerinnen und Schüler der Klasse P4a und dem Lehrer Daniel Anderauer mit seiner Lehrerkollegin, die trotz Hitze vollen Einsatz gezeigt haben!

Die Biotopkommission des
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greenFingerTipps: Blumenwiese Blütenpracht statt Monotonie

NEUE TROCKENMAUER – ANSAAT WILDBLUMENWIESE

Neue Trockenmauer Biotop Am Stausee (© NVVB)
Das Trockenbiotop mit Trockenmauer, Kiesflächen und Sandlinsen ist fertiggestellt!

Sanierung der Trockenmauer Biotop Am Stausee (© NVVB)
Die Baumaschinen vom Trockenmauerbau haben jedoch sichtbare Spuren hinterlassen.

 

 

Neuansaat Wildblumenwiese

Auf den offenen Flächen in der Ebene wurde Anfang Mai die Blumenwiese neu angesät. Wildblumenwiesen etablieren sich langsam, im 1. Jahr meist noch im Schatten der Gräser und unerwünschten Kräutern. Um die erwünschten Arten zu fördern, werden in diesem Jahr mehrere «Säuberungsschnitte» ausgeführt. Ab dem 2. und 3. Jahr wird sich dieser Wiesenabschnitt wieder etablieren und uns mit Blütenpracht erfreuen. Man kann also hier bald wieder Schmetterlinge, Wildbienen & Co. rumschwirren hören und beim laben am Blütennektar beobachten.

Nun gehört dieser Teil wieder der Tier- und Pflanzenwelt – DARUM BITTE NICHT MEHR BETRETEN!

Blumenwiese (© naturnetz.ch)

Wir danken dem Trockenmauer-Erbauer, Fabian Meyer von der Grünspecht Gmbh mit seinem Team für diese tolle Arbeit, sowie Florian Gysin und sein Team vom Werkhof Birsfelden für die vielfältige Unterstützung.

Wir danken ganz herzlich den folgenden Personen und Institutionen für die grosszügige finanzielle Unterstützung

  • Kraftwerk Birsfelden AG

  • Carl Burger Stiftung, Münchenstein

  • Ornithologische Gesellschaft Basel

  • Hedwig Karrer Stiftung der Igelfreunde Baselland

  • Walder-Bachmann Stiftung, Basel

  • Margarethe und Rudolf Gsell-Stiftung, Basel

  • Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel

  • Fritz und Hannelore Raschdorf, Basel

  • Kommission für Natur- und Landschaftsschutz Kanton Baselland

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NEUNTÖTER AUF BESUCH!

Seit 3 Tagen ist nun schon ein Neuntöter Männchen auf Besuch.

Hier kann man sich seine Stimme an hören

greenFingerStimme – Neuntöter

Der Neuntöter – Steckbrief

Name: Neuntöter
Weitere Namen: Rotrückenwürger
Lateinischer Name: Lanius collurio
Klasse: Vögel
Grösse: 14 – 18cm
Gewicht: 30 – 35g
Alter: 3 – 6 Jahre
Aussehen: auffällige schwarze Maske um die Augenpartie
Ernährungstyp: überwiegend Insektenfresser (insektivor)
Nahrung: Beeren, Käfer, Larven, Mäuse, Regenwürmer, kleine Singvögel
Verbreitung: Europa, Afrika (Überwinterungsgebiet)
ursprüngliche Herkunft: Mitteleuropa
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: bevorzugt naturbelassene Wiesen mit dornigen Hecken als Nistmöglichkeit
natürliche Feinde: Marder, Fuchs, Sperber, Habicht, Rabe
Geschlechtsreife: gegen Ende des ersten Lebensjahres
Paarungszeit: April – Mai
Brutzeit: ca. 14 Tage
Gelegegrösse: 3 – 6 Eier
Sozialverhalten: Familienverband

WUNDERSCHÖNER WILDPFLANZENMARKT

Impressionen vom gestrigen Wildpflanzenmarkt in Birsfeldens einmaliger Naturoase „Biotop Am Stausee“

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB.
Angaben siehe auf dem Foto!)

Toll, dass soviele Leute gekommen sind und sich ein Stückchen Natur mit nach Hause genommen haben. Es gab wunderschöne Gespräche, die Sonne hat bis zuletzt gelacht.

Ein herzliches Dankeschön an Alle die mitgeholfen haben, dass dieser wunderbare Wildpflanzenmarkt stattfinden konnte

WIR SANIEREN DIE TROCKENMAUER

BILDER

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In den letzten Jahren sind in der Schweiz viele Trockenmauern verschwunden. Pflanzen und Tiere verlieren dadurch wertvollen Lebensraum.

Das Projekt

Sanierung Trockenmauer (© NVVB)Die Trockenmauer bildet den Abschluss des 1983 aufgeschütteten Hügels im Naturschutzgebiet „Biotop Am Stausee“. Gegenwärtig ist die
ca. 1 Meter hohe und ca. 12 Meter lange Trockenmauer von Brombeeren eingewachsen und teilweise eingestürzt. Der ursprüngliche Sinn als Trockenbiotop ist nicht mehr erfüllt. Sie soll deshalb mit neuen Steinen wieder aufgebaut werden. Durch den Wiederaufbau der Trockenmauer soll der trocken-warme Lebensraum aufgewertet werden, um damit verschiedene spezialisierte Pflanzen- und Tierarten zu fördern.

Zu den Pflanzenarten, die Mauerritzen besiedeln, gehören beispielsweise Zimbelkraut, mehrere Mauerpfefferarten, Mauerraute und Gelber Lerchensporn. Reptilien wie die Mauereidechse wärmen sich auf besonnten Steinen und nutzen Mauerfugen als Versteck. Igel können sich in speziell angelegte Nischen und Hohlräume am Mauerfuss zurückziehen und auch dort überwintern. Verschiedene Wildbienen, Hummeln, Käfer und weitere Insekten bewohnen Trockenmauern ebenso wie Weinbergschnecken. Erdkröten, Grasfrösche und Molche graben sich zum Überwintern gern in lockeren Sand und Kies ein und finden in der Hinterfüllung von Trockenmauern ideale frostfreie Winterquartiere.

Die Grundstückbesitzerin – die Kraftwerk Birsfelden AG -, hat dieser Umsetzung inkl. Kostenbeteiligung zugestimmt und so haben wir die Arbeiten dem erfahrenen Trockenmauerbauer Fabian Meyer der Firma Grünspecht Gmbh übertragen. Der gemeinnützige Betrieb führt Naturschutzaufträge mit erwerbslosen Menschen aus, die wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden wollen und dort ein Arbeitstraining absolvieren.

Die erfolgreiche Gesamtfinanzierung wurde Dank der Unterstützung von Stiftungen, Privatpersonen und der Landbesitzerin anfangs März 2016 gesichert und nun werden wir die Sanierung der Trockenmauer nach den Ostern bei trockenem Boden und gutem Wetter umsetzen.

Wir danken ganz herzlich den folgenden Personen und Institutionen für die grosszügige finanzielle Unterstützung

  • Kraftwerk Birsfelden AG

  • Carl Burger Stiftung, Münchenstein

  • Ornithologische Gesellschaft Basel

  • Hedwig Karrer Stiftung der Igelfreunde Baselland

  • Walder-Bachmann Stiftung, Basel

  • Margarethe und Rudolf Gsell-Stiftung, Basel

  • Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel

  • Fritz und Hannelore Raschdorf, Basel

  • Kommission für Natur- und Landschaftsschutz Kanton Baselland

Haben Sie Interesse mehr darüber zu erfahren, dann sprechen Sie uns bei den Arbeiten vor Ort an oder melden Sie sich via dem Kontaktformular bei uns

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