PFLEGE-VEREINBARUNG FÜR DAS BIOTOP AM STAUSEE ABGESCHLOSSEN

button-linkMedienmitteilung – Pflege-Vereinbarung für Biotop am Stausee abgeschlossen

Unser Dank geht an den Kraftwerkdirektor Herrn Sascha Jäger und den Verwaltungsrat der Kraftwerk Birsfelden AG, die es uns ermöglichen, auf der Parzelle 1550 das Biotop „Am Stausee“ naturnah weiterzupflegen und der Birsfelder Bevölkerung dieses artenreiche Naherholungsgebiet zu erhalten.

Dann gebührt natürlich ein Dankeschön dem gesamten Gemeinderat Birsfelden für die finanzielle Unterstützung des NVVB bei den notwendigen naturschützerischen Pflegemassnahmen wie z.B. die notwendigen Sofortpflegemassnahmen im Herbst 2013 mit dem leerpumpen des Teiches wegen den über 400 ausgesetzten Fischen – Bericht hier!

Biotop Am Stausee - Frühling 2014 (© NVVB))

Der Birsfelder Bevölkerung, den Schulklassen und den vielen Besuchern aus der Region wünschen wir weiterhin viele tolle und interessante Erholungsstunden und Beobachtungen in Birsfeldens einmaliger Naturoase.

Die Freude an Tieren und Pflanzen und der Erhalt dieser Naturvielfalt für die Birsfelder Bevölkerung sind und bleiben unsere Motivation.

Die Biotopkommission

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Rückkehr der Zugvögel ins Biotop Am Stausee!

In den letzten Tagen konnten wir im kleinen Birsfelder Naturschutzgebiet schon wieder ein paar Langstreckenzieher (so nennt man Vögel die tausende von Kilometern
zurücklegen auf ihrem Weg zu den Brutgebieten und meistens im tropischen Afrika überwintern) hören und beobachten.

Nach dem gestrigen kurzen Besuch des Teichrohrsängers (Acrocephalus scirpaceus) im Biotop “Am Stausee”, konnte heute Mittwoch früh der typische Gesang – das
schnalzendes „dsäk” – des Schilfrohrsängers (Acrocephalus schoenobaenus) gehört werden und die Klappergrasmücke (Sylvia curruca) wunderschön beobachtet werden mit ihrem typischen Gesang, dem scharfen Knacken „tsäk” – als schüttelte man eine Papiertüte mit getrockneten Erbsen. Uns ist sie sofort aufgefallen, das sie unmittelbar neben einer Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) - einem Kurzstreckenzieher der schon einige
Tage vorher hier eingetroffen ist -, gesungen hat.


(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB.
Angaben siehe auf dem Foto!)

Die Langstreckenzieher brauchen nach tausenden Kilometern auf ihrer sehr langen Reise in ihre Brutgebiete solche kleine Naturoasen, vorwiegend um sich auszuruhen und ihre Kräfte aufzutanken, darum hört man sie manchmal nur kurz singen (wenn überhaupt), dann Minuten, sogar Stunden wieder nicht. Wenn man Glück hat bleiben sie ein paar Tage, bevor sie sich auf ihren weiteren Weg machen.

Gesang der Klappergrasmücke:

 

Hier kommt unsere Linktipp einer finnischen Seite, die viele Vögel, sowie Pflanzen, Schmetterlinge und Fische sehr gut besschreibt:

 

button-linkNaturGate

 

GEMEINE WINTERLIBELLE AM TEICH

Heute haben wir von Thomas Blum gestrigen Besuch am Teich des Biotop “Am Stausee”,  tolle Makroaufnahmen der Gemeinen Winterlibelle (Sympecma fusca) erhalten.

Viele dieser Winterlibellen konnte er bei der Paarung beobachten und mühelos vor die Linse kriegen.


(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB.
Angaben siehe auf dem Foto!)

Diese Art überwintert als einzige Art und kommt dann im Frühling wieder hervor.

Thomas Blum hat uns gleich noch eine Linkempfehlung angegeben über diese Kleinlibellenart :

button-linkwww.libellenwissen.de – Gemeine Winterlibelle

 

Eine Buchempehlung wollen wir euch auch noch mitgeben und zwar die toll illustrierte Neuerscheinung über die Libellen Europas vom Haupt Verlag:

button-linkLibellen Europas – Der Bestimmungsführer

Libellen Europas (© Haupt Verlag)

Die Bruthinweisschilder hängen wieder…

…WARUM EIGENTLICH?

Nun zur Frühlingszeit kehren viele Tiere wieder aus ihrem Winterquartier in Birsfeldens einmaliger Naturoase dem Biotop “Am Stausee” zurück. So ist das Teichhuhnpaar, welches seit über 9 Jahren hier brütet wieder an den  Teich zurückgekehrt und ist schon am Nestbau. Auch ein Zilpzalp ein Kurzsteckenzieher der in Südwesteuropa und Nordafrika überwintert, singt schon unermüdlich im Gebiet.

Auch die Amphibienwanderungszeit hat bei diesen zum Teil schon
sommerlichen Temperaturen längst begonnen, die ersten Berg- und
Fadenmolche im Teich tauchen auf, auch ein Grasfrosch hörte man schon knarren, ob er schon abgelaicht hat?

Einige Wasserläufer sieht man auch schon wieder auf der
Wasseroberfläche gleiten. Immer Mal wieder hat man Glück und entdeckt Libellenlarven ganz unten am Teichboden und vieles mehr…

Bald wächst die Wiese am Teich wieder und gibt Schutz und Nahrung für viele fliegenden Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen und Co. Auch Bodenbrüter wie der Zilpzalp oder der Teichrohrsänger der sein Nest an Schilf- oder Rohrkolbenhalme aufhängt, profitieren von dieser
Ruhezone.

 

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB.
Angaben siehe auf dem Foto!)

Damit all diese Tiere nicht gestört werden, dient die Fläche um den Teich herum dem Schutze und sollte daher auch nicht von Besuchern betreten werden – Es hat ja auch keinen Weg!

Deshalb haben wir wie die Jahre zuvor diese Bruthinweisschilder
aufgehängt.

Wir danken allen Besuchern für Ihr Verständnis

Unsere Rücksichtnahme gibt der Natur eine Chance!

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Zur Information:

Teich- od.Seefrosch auf Holzstück im Teich (© Thomas Blum)Alle Amphibien stehen in der Schweiz unter Naturschutz! Es ist daher
verboten ihre Larven oder ihren Laich aus Teichen, Weihern etc. zu entfernen. Es kann für Amphibien sogar gefährlich werden, wenn man Laich oder
Amphibien in einen anderen Teiche, Weiher oder ein anderes
Naturschutzgebiet transportiert, weil dadurch eine gefährliche Krankheit von einem Gebiet in ein anderes übertragen werden könnte. goldfisch200Auch das aussetzen von Fischen, Schildkröten etc. ist in öffentlichen Gewässern wie der Teich im Biotop “Am Stausee” verboten!
Sollten Sie jemanden beobachten der Fische, Schildkröten aussetzt oder Laich, Kaulquappen oder Amphibien aus dem Teich entfernt oder einsetzen möchte, machen Sie diese Leute bitte darauf aufmerksam. Die Amphibien danken Ihnen.

WILDBIENENFÖRDERUNG IM BIOTOP AM STAUSEE

Es gibt neben dem Honigbienensterben, eben auch das Wildbienensterben und daher ist es wichtig, dass so eine kleine Naturoasen wie das “Biotop Am Stausee” es möglich macht im kleinen Rahmen diese Wildbienen zu Fördern!

Die erste Voraussetzung ist mit der über 30-jährigen artenreichen Wildblumenwiesen schon geschaffen, dann hat es auch schon einige Kleinstukturen wie Stein- und Holzhaufen, wo sich die Wildbienen einnisten können.

Doch mehr Nistmöglichkeiten sind wünschenswert!

Daher haben wir zwei Holzabschnitte mit verschiedenen Löchern versehen und den einen in den niedriggewachsen Goldregen gehängt und der andere auf einen Holzpfal befestigt.

(Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB.
Angaben siehe auf dem Foto!)

Vielleicht werden wir in Zukunft wieder ein Wildbienenhotel aufstellen? Wir werden es sehen…

Ein interessanter Artikel über die ersten Wildbienen Nisthifen können Sie unter
Naturzschutz.ch nachlesen!

Alle weiteren Infos über die Wildbiene erhaltet Ihr hier unter

button-linkwww.wildbee.ch

button-linkwww.wildbienen.de

Oder laden Sie sich diese Infoblätter runter

button-pdfEin Haus für Wildbienen – Pro Natura Baselland

button-pdfWWF Wildbienenhotel Bastelanleitung 4. – 9. Klasse

button-pdfWildbienen und Bestäubung

button-pdfWWF – Lebendige Balkone und Gärten mit Wildbienen und Wildblumen