ERDKRÖTE, GRASFROSCH & CO. WANDERN WIEDER…

Wenn Ende Februar – Anfangs März, die Nächte wärmer werden und es etwas geregnet hat, spüren die Amphibien den Frühling und machen sich auf den Weg in ihre Laichgewässer. So auch in Birsfeldens einmaliger Naturoase „Biotop Am Stausee“ und in dem von uns betreuten Natutschutzgebiet „Weiheranlage Hard“ im Hardwald.

So werden in den nächsten Wochen wieder Berg- und Fadenmolch, Erdkröten und vielleicht auch ein paar Grasfrösche zum Teich wandern. Darum seid vorsichtig, schaut ab und zu auf den Weg, vielleicht seht ihr ja welche.


Tipp

Erdkröte, 27.2.2019 (© NVVB)
Erkröten Männchen, 27.2.2019 (© NVVB)

Die Erdkröte wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 6 °C
  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 12 °C

Grasfrosch (© ornitho.ch)

Der Grasfrosch wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 4 °C
  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 10 °C

Der Bergmolch

Die Frühjahrswanderung verläuft im März bis April, die Rückwanderung vom Laichgewässer ins Sommerquartier von Ende Mai bis September.

Bergmolch - Biotop Am Stausee, 28.2.2019 (© NVVB)
Bergmolch Männchen – 28.2.2019 (© NVVB)

Der Fadenmolch

Fadenmolch Weibchen - Biotop Am Stausee, 02.März 2019 (© Rita Rufener)
Fadenmolch Weibchen – 2.3.2019 (© Rita Rufener)

Solltet ihr auch was beobachtet haben, dann teilt es uns mit
Beobachtungen



Es fehlen hier Fische weil!

Der Fischbesatz würde es verunmöglichen, dass sich Amphibien und Wasserkleintiere erfolgreich sich in diesem Teich fortpflanzen können. Fische haben darum in einem Naturschutzgebiet nichts verloren.

Weiter ist wichtig!
Amphibien und deren Laichgewässer stehen in der Schweiz unter Naturschutz! Es ist darum verboten, Amphibien, ihre Larven oder ihren Laich aus Teichen, Weihern, Tümpeln & Co. zu entfernen.

Es kann für Amphibien sogar gefährlich werden, wenn man Laich oder Amphibien in ein anderes Gewässer transportiert. Weil dadurch gefährliche Krankheiten von einem Gebiet in ein anderes übertragen werden können.

Sollten Sie jemanden beobachten, der Laich, Kaulquappen oder Amphibien aus dem Teich entfernt oder einsetzen möchte, machen Sie diese Leute bitte darauf aufmerksam. Die Amphibien danken Ihnen.

Alles über die Amphibienarten der Schweiz und den Schutz könnt ihr hier nachlesen

→ Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)


SPENDEN ZUGUNSTEN DER NATUR!

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Zusammengebrochene Weide

Die linke Weide am Teich ist nun total zusammengebrochen.

Der Buntspecht, Grünspecht, Weidenbohrer & Co.haben in den letzten Jahren volle Arbeit geleistet.

Wir werden alles so liegenlassen wie es gefallen ist, da all die genannten Tiere weiterhin dort noch Futter finden und für viele Andere dort ein neuer Lebensraum entsteht: Man nennt das Totholz (obwohl diese Bezeichnung ja nicht so stimmt, da eben Holz immer Leben aufweist)

2018: Beobachtete Vögel, Amphibien, Libellen…

Hier kommt der Jahresrückblick 2018 der beobachteten Vögel, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Säugetiere aus dem „Biotop Am Stausee“:

Vögel

Besonderes: Durch den langen heissen und darum trockenen Sommer, fanden sich in diesem Jahr nicht so viele Zugvögel während der Herbstzugszeit ein. Viele flogen wohl direkt zu ihren Überwinterungsgebieten. Trotzdem sah man noch ein paar Zugvögel im Gebiet: Beutelmeisen, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Fitis und auch ein Neuntöter kam noch auf Besuch.

Highlights des Jahres 2018: Berglaubsänger, Beutelmeise, Dorngrasmücke, Feldschwirl, Gartengrasmücke, Grauschnäpper, Klappergrasmücke, Orpheusspötter, Schilfrohrsänger, Sumpfrohrsänger  uvm.

Brutvögel 2018: Amsel, Blaumeise, Buchfink, Elster, Grünfink, Haussperling, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Star, Zilpzalp, und voraussichtlich ein Buntspecht.

Überraschendes von unserem Logovogel

Vom 20. Mai bis 3. Juli, sah man ein Stockentenweibchen am füttern von bis zu 12 Jungen im Teich. Da kam die Frage auf, ob die dort gebrütet hat? Die Anwort kommt hier in diesem Artikel!

Stockentenmutter mit Junge - Biotop Am Stausee, 20. Mai 2018 (© Georges Preiswerk)

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Vögel euch herunterladen
→Vogelbeobachtungen 2018 [PDF, 48 KB]


Amphibien

Auch 2018 kamen wieder viele Erdkröten (es sind die, die nicht quaken!) an den Teich zum ablaichen. Auch Bergmolch und Fadenmolch waren wieder zahlreich vertreten.

Die Wanderung der Erdkröten, ja uns von 2 Grasfröschen, Berg- und Fadenmolche begann ab dem 5. März und ging bis ca. 17. März, dann folgte ein abrupter Wanderungsstopp wegen dem Wintereinbruch mit Schnee am 18. März. Danach konnten nur noch vereinzelte Erdkröten im Teich gesichtet werden.

Folgende Anzahl Amphibienarten konnten wir während ihrer jeweiligen Wanderungszeit zählen

  • > 83 Erdkröten
  • > 65 Bergmolche
  • > 20 Fadenmolche
  • > 2 Grasfrösche
  • > 60 Wasserfrösche ->Wasserfroschkomplex / Paarungszeit erst Ende April

Ab dem 15. März konnte man viele Erdkröten-Laichschnüre sehen. Um den 21. April tausenden von Erdkröten-Kaulquappen im Teich.

Alle Amphibien (Frösche, Kröten, Molche usw.) und deren Laich und Larven, sowie alle Reptilien sind eidgenössisch geschützt. Es ist daher nicht erlaubt, sie zu fangen, mitzuführen, in Gewahrsam zu nehmen oder umzusiedeln. (Auch nicht für oder von Gartenteichen). Ferner darf man keine Fische oder Schildkröten auszusetzen.


Bitte machen Sie als Besucher andere auf diese Regeln aufmerksam, falls Sie Verstösse feststellen, meldet euch bitte bei der regionalen KARCH-Vertreterin! oder bei uns!

http://www.karch.ch/karch/de/home/schutz.html

Eine kleine Liste der Beobachteten
→ Amphibien, Wildtiere und Insekten 2018 [PDF, 41 KB]


Libellen

Von den in der Schweiz 80 nachgewiesenen Libellenarten. Haben sich seit ein paar Jahren ca. bis zu 18 verschiedene Libellenarten im „Biotop Am Stausee“ etabliert.

Entwicklungszyklus: Die zwei Leben einer Libelle
Nach der Ei-Ablage im Teich, braucht eine Grosslibelle ca. 8 Monate bis sie sich zur Pro-Larve entwickelt hat, danach geht es ca. weitere 16 Monate bis sie zur ausgewachsenen Larve wächst, so das das Schlupfstadium zur Libelle (Imago) erreicht ist. Bei der Kleinlibelle geht es etwas schneller, die braucht nur wenige Wochen oder Monate.

Ausnahme Winterlibelle
Ihr Leben als fliegendes Insekt dauert wesentlich länger (ca. zehn Monate), während sie sich in nur drei Monaten vom Ei bis zur schlupfbereiten Larve entwickelt.

Die Larven aller Libellenarten leben räuberisch im Wasser. Ihr Beutetiere sind: Wasserinsekten, Würmer. Grosslibellen-Larven können sogar Jungfische und Amphibienlarven erbeuten.

Entwicklungszyklus der Libellen – Quelle: www.biodivers.ch

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Libellenarten euch herunterladen
→ Libellenbeobachtungen 2018 [PDF, 41 KB]


Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten

Wir konnten eine leichte Zunahme der Insektenarten feststellen.
Durch die Aufwertungsmassnahmen und gezielten Pflegemassnahmen der letzten Jahre

  • Sanierung Trockenmauer mit Ansaat trockenliebenden Pflanzenarten und Streifensaat nach den Schäden.
  • Reaktivierung Trockenbiotop mit neuansaat trockenliebenden Pflanzenarten
  • neuanlegen von Ast- und Steinhaufen
  • Totholz liegenlassen. Oder sogar gezielt Schwemmholz anbringen.
  • Mähschnitte je nach Blütenstand
  • Mehr Blütenstreifen stehen lassen -> Mähen nach gezielten Plan
  • uvm.

Zeigt sich, dass gewisse Insektenarten sich erholen, zunehmen und neue ins Gebiet kommen.

Hier eine kleine Auswahl

  • Grüne-Heupferd
  • Heuschrecke
  • Nachtigall-Grashüfer
  • Gemeine Sichelschrecke
  • Langflügelige Schwertschrecke
  • Grosse Goldschrecke
  • Krabbenspinne
  • Federgeistchen
  • Hauhechel Bläuling
  • Langhornbiene
  • Natterkopf-Mauerbiene
  • Rostrote-Mauerbiene

Säugetiere

Das „Biotop Am Stausee“ ist auch ein Lebensraum einiger Säugetierarten. Viele dieser Tiere sind aber auch nur einmalige Besucher. So wurde im 2018 sogar ein Hermelin gesichtet!

Immer wieder zeigen sich das rostbraune, wie auch das dunkelbraune Eichhörnchen, letztere ist ein Art welche aus Nordamerika eingewandert ist.

Erfreulich ist auch, dass es wieder vermehrt Igel im Gebiet gibt. Wir konnten im 2018 sogar eine Igelauswilderung durchführen mehr dazu findet ihr hier im Artikel

→ Linktipp – Igel Gefahren im Siedlungsraum

Kleine Säugetierliste

  • Zwergspitzmaus
  • Hermelin
  • Eichhörnchen
  • Igel
  • Steinmarder

Festzustellen ist eine Zunahme an freigänger Katzen im Gebiet. Die Opfer sind dann Jungvögel oder wie hier abgebildet eine Spitzmaus.

Eine kleine Liste der Beobachteten
→ Amphibien, Wildtiere und Insekten 2018 [PDF, 41 KB]


Engagiere dich für die heimische Natur

Pflegeeinsatz BL-Naturschutztag - Biotop Am Stausee, 27.Okt.2018 (© NVVB)

Wer auch einmal bei uns Mithelfen möchte bei unseren Pflegeeinsätze oder anderen Aktivitäten, darf sich gerne hier eintragen.

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INTERVIEW-SERIE 6/6: 35 JAHRE „BIOTOP AM STAUSEE“

NVVB Präsident Örni Akeret - August 2018 (© NVVB)
Unser Präsident: Örni Akeret bei der Abkühlung im Garten, August 2018 (© NVVB)

35-jähriges Bestehen des „Biotop Am Stausee“ – Mitglieder erzählen wie alles begann und mehr…

Hier kommt nun das letzte Interview mit Gründungsmitglied und unserem heutigen Vereinspräsidenten Örni Akeret

Stell dich bitte in 2 Sätzen kurz vor
Beruflich befasse ich mich mit Pflanzenfunden aus archäologischen Ausgrabungen. In der Freizeit bin ich am liebsten mit meiner Partnerin Marlu in der Natur unterwegs oder im Garten am Arbeiten oder Entspannen.

Wie ist deine Liebe zur Natur entstanden?
Sie ist da solange ich mich erinnern kann. Meine Eltern müssen sie schon sehr früh geweckt haben. Wir waren mit der Familie auch immer viel draussen unterwegs.

Haubenlerche (© J. Roth)
Haubenlerche, leider brütet sie nicht mehr in Birsfelden – Ihr Lebensraum ist nicht mehr vorhanden.

Du bist ja im Sternenfeldquartier aufgewachsen, kannst du uns etwas über diese Zeit erzählen im Zusammenhang mit der Fauna und Flora?
Als Kind sah ich fast täglich die Haubenlerchen im Sternenfeldquartier. Im Winter holten sie Brotkrümel auf dem Pausenhof. Ich hielt sie daher für etwas ganz Gewöhnliches. Erst als sie schon fast verschwunden waren, realisierte ich, dass es dies das letzte Vorkommen der Schweiz war.


→ Auszug aus: Ornithologisches Inventar beider Basel, 1992-1995


Wie kam es dazu, dass du Gründungsmitglied des NVVBs bist?
Ich war ja schon im Vorgängerverein dabei. Als sich ein neuer Verein formierte, der sich hauptsächlich dem Naturschutz widmete, war es keine Frage, dass ich damit machen wollte.

Was hat dich dazu bewogen sich für die Anliegen der Natur im Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden zu engagieren?
Wer Pflanzen und Tiere liebt, sollte sich auch für deren Schutz engagieren. Und zwar nicht nur für die Elefanten in Afrika, sondern auch für die Mauersegler im eigenen Quartier.

NVVB Präsident Örni Akeret - Oktober 2018 (© NVVB)
Unser Präsi im Einsatz im Teich

Du bist seit 2009 NVVB-Präsident, kannst du uns einen Einblick in deine ehrenamtliche Arbeit geben? Gab es ein Highlight in dieser Zeit? 
Es ist eigentlich immer was zu tun, grössere Pausen gibt es nicht. Etwas Besonderes herausstreichen ist daher schwierig.

Wenn du ein Vogel wärst, welcher wäre es und warum?
Ich wähle hier unseren „Wappenvogel“ im Vereinslogo: Die Stockente. Auf den ersten Blick keine spektakuläre Art, aber ein Alleskönner. Sie kann schwimmen, schnell und ausdauernd fliegen,und am Boden rumspazieren geht auch. Zugegebenermassen nicht besonders elegant… Obwohl sie ein eher urtümlicher Vogel ist, hat sie sich erfolgreich an die heutige Umwelt angepasst.

Wenn du ein Säugetier wärst, welches wäre es undwarum?
Vielleicht ein Eichhörnchen. Wenn sie von Baum zu Baum springen, ist es schon fast eine Art von Fliegen. Und Nüsse mag ich auch.

Rosenblüte - Biotop Am Stausee, Mai 2018 (© Deep Nature)
Widlrose am blühen – Biotop Am Stausee, Mai 2018 (© Deep Nature)

Hast du eine Lieblingspflanze? (ich weiss die Frage an einen Botaniker ist etwas doof, doch ich habe sie allen gestellt, vielleicht gibt’s da doch eine?) 
Ja das ist wirklich schwierig bei der riesigen Vielfalt von Pflanzenarten. Wildrosen faszinieren mich ganz besonders. Sie sind in jeder Jahreszeit sehenswert.

Bist du zufrieden was in den 35 Jahren mit dem „Biotop Am Stausee“ geworden ist? 
Mir gefallen diese vielfältigen Biotope und es ist immer noch spannend, wie sie sich weiterentwickeln. Zu Beginn hatte ich erwartet, dass sich aus den Wiesen bald Magerrasen entwickeln. Nun sehe ich, dass diese Flächen zwar jedes Jahr einen neuen Aspekt haben, aber dass die Entwicklung viel länger dauert.

Zum Schluss möchte ich gerne wissen, was wünscht du dir für die Zukunft des „Biotop Am Stausee“ und für die Naturvielfalt der Gemeinde Birsfelden?
Ohne engagierte Menschen vor Ort, kann ein Projekt wie das von uns nun schon so lange gepflegte und betreute „Biotop Am Stausee“ nicht funktionieren. Ich hoffe, dass es auch auf lange Sicht gelingt, den Bewohnerinnen und Bewohnern von Birsfelden die Schönheit und den Wert unserer Natur zu vermitteln, und dass es sich lohnt, sich dafür einzusetzen.

Wildpflanzenmarkt 2018 - Biotop Am Stausee, 28. April 2018 (© NVVB)
Örni mit seiner Mutter Ilse und unserem ersten Präsidenten Guido Müller am Wildpflanzenmarkt, Mai 2018 (© NVVB)

Interview geführt durch Vorstandsmitglied: Judith Roth, Oktober 2018

Eine verkürzte Version wurde auch im Birsfelder Anzeiger vom 21. Dezember 2018 veröffentlicht
→ Sich für die Natur engagieren – nicht nur in Afrika, sondern auch im Quartier


Serie 1-6
1: Fritz Raschdorf
2: Guido Müller
3: Heiner Lenzin
4: Fritz Liechti
5: Fredi Niffeler, Toni Lenz und Kurt Krüger
6: Örni Akeret