WAS LÄUFT SO?

Es ist toll, dass immer wieder Fotografen mit riesen Objektive an den Teich kommen und wunderschöne Bilder von der Artenvielfalt der kleinen Naturoase schiessen. Hier ein paar Impressionen von Deep Nature. Herzlichen Dank für die tollen Fotos.

-> Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und
Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen!

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DAS WAR DER WILDPFLANZENMARKT 2017

Viele Leute sind wieder gekommen und haben sich mit einheimischen Wildstauden eingedeckt. Da wir in diesem Jahr auch ein Tisch mit Küchen-Kräuter hatten, war dieser schon nach ein paar Stunden leergekauft.

Herzlichen Dank an ALLE die gekommen sind.

Ein weiteres Dankeschön geht an folgende

  • Roman Schlapp vom Werkhof Birsfelden für die Materialunterstützung

  • Walo Wälchli und Daniel Lerch der Birsfelder Marktkommisssion für’s ausleihen der schönen Marktstände

  • An den Quartierverein Sternenfeld von dem wir die Festtagsgarnituren ausleihen konnten und dem Abwart des Sternenfeld Schulhauses Markus Fischer für’s bereitstellen.

  • Stefan Ingold für’s ausleihen eines seiner Gartenträume-Fahrzeuge für den Transport des ganzen Materials

Ein weiteres Merci geht an ALLE vom NVVB die mitgeholfen haben  und an Veronika die uns tatkräftig am Markttag untersützte.

Es ist einfach wunderbar wie alles wieder geklappt hat und dies macht Freude auf mehr solche schönen Anlässe :-)

Weitere Fotos gibt‘ hier!

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DER FRÜHLING IST DA…

..und mit ihm viele Vogelarten, die den Winter in wärmeren Gebieten verbracht haben, wie die Beutelmeise, die hier ein Tag auf Besuch (15. März) war und sich an den Samenständen des Rohrkolben genüsslich sattfrass oder die Mönchsgrasmücke und der Zilpzalp die hier sogar zum brüten herkommen. Auch die standorttreuen Vogelarten werden wieder lebendiger, so konnte man in den letzten Tage viele davon im Gebiet schön beobachten. Die Kohl- und Blaumeisen, die Amseln, sowie die Ringeltauben sind fleissig am Nestbauen. Auch die Rotkehlchen haben unsere neue angelegten Asthaufen – bei der im Herbst links und rechts beim Weg auf Stock gesetzten Heckeabschnitte entdeckt – , sie wurden ja extra für diverse Tierarten angelegt. So wird dort mancher Halm als Nistmateial reingetragen.

Auch die Pflanzen im Teich und um den Teich, sowie die vielen Wildpflanzen in der Wildblumenwiesen wachsen wieder. Es blüht der Schwarzdorn, die Sal-Weide und andere Straucharten. Der Weissdorn zeigt seine Blätter. Man sieht und hört darin viele Honig- und Wildbienen, sowie Hummeln rumschwirren. Auch die ersten Fledermäuse sieht man nach Mücken jagen.

Im Teich hat sich die Gemeine Winterlibelle soeben gepaart, sie übewintert ja als Imago und werden erst im Frühjahr geschlechtsreif, bei Sonneschein treffen sie gegen Ende März / Anfang April zur Paarung wieder am Teich ein. Die Erdkröten hat’s ihr die letzten Wochen vorgemacht, da haben sich weit über 50 Erdkröten im Teich zur Paarung versammelt. Einzelene Erdkröten sieht und hört man noch immer im Teich, viele haben sich nach der Paarung wieder in ihre Erdlöcher in den Hecken verkrochen und werden dann in der Nacht wieder aktiv, dann gehen sie auf Schnecken- und Spinnen- Jagd. Auch sind viele Berg- und Fadenmolche eingewandert, viele Bergmolche sieht man ab und zu an die Wasseroberfläche aufsteigen, dabei kann man ihre orangen Bauch schön beobachten.

Es gibt also einiges wieder zu beobachten in Birsfeldens einmaligen grünen Oase :-)

Dazu braucht man etwas Zeit und Geduld, weiter sollte man sich ruhig verhalten, dann sieht und hört man am meisten.

Geht also vorbei und überzeugt euch selber!

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DIE AMPHIBIENWANDERUNG HAT ANGEFANGEN

Wenn Ende Februar – Anfangs März, die Nächte wärmer werden und es etwas geregnet hat, spüren die Amphibien den Frühling und machen sich auf den Weg in ihre Laichgewässer. So auch in Birsfeldens einmaliger Naturoase „Biotop Am Stausee“ und in dem von uns betreuten Natutschutzgebiet „Weiheranlage Hard“ im Hardwald.

So werden in den nächsten Wochen wieder Berg- und Fadenmolch, Erdkröten und vielleicht auch ein paar Grasfrösche zum Teich wandern. Darum seid vorsichtig, schaut ab und zu auf den Weg, vielleicht seht ihr ja welche.

Tipp:

Die Erdkröte wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 6 °C

  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 12 °C

  • 95% aller Zugnächte fallen im Mittelland zwischen die Zeit vom 14. März und 18. April (Mittel: 27. März).

Der Grasfrosch wandert

  • bei Regen bei einer Lufttemperatur ab 4 °C

  • ohne Regen bei einer Lufttemperatur ab 10 °C

  • 95% aller Zugnächte im Frühling fallen im Mittelland zwischen die Zeit vom 20. Februar und 3. April (Mittel: 13. März).

Molchwanderung sind schlecht erforscht. Die Frühjahrswanderung verläuft im März bis April. Einige konnten wir aber schon Ende Februar nun im Teich beobachten.

Solltet ihr auch was beobachtet haben, dann teilt es uns einfach mit via
Beobachtungen.

Wichtig:

Amphibien und deren Laichgewässer stehen in der Schweiz unter Naturschutz! Es ist darum verboten, Amphibien, ihre Larven oder ihren Laich aus Teichen, Weihern etc. zu entfernen. Es kann für Amphibien sogar gefährlich werden, wenn man Laich oder Amphibien in ein anderes Gewässer oder Naturschutzgebiet transportiert, weil dadurch eine gefährliche Krankheit von einem Gebiet in ein anderes übertragen werden könnte.

Sollten Sie jemanden beobachten, der Laich, Kaulquappen oder Amphibien aus dem Teich entfernt oder einsetzen möchte, machen Sie diese Leute bitte darauf aufmerksam. Die Amphibien danken Ihnen.

Weiter gilt:


Alles über die Amphibienarten der Schweiz und den Schutz könnt ihr hier nachlesen

→ Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)

 

 

 

 

 

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2016: Beobachtete Vögel, Amphibien, Libellen…

Hier kommt der Jahresrückblick 2016 der beobachteten Vögel, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Säugertiere aus dem „Biotop Am Stausee“:

Vögel:

80 Vogelarten konnten 2016 beobachtet werden, dass ist eine Abnahme gegenüber dem Spitzenjahr vom Vorjahr. Die Ursachen ist das nasse Frühjahr, viele Vogelarten konnten ihre Brut nicht durchbringen. Weiter war der Frühlings- u. Herbstzug recht schwach, vorallem im Herbst war es im hohen Norden noch sehr lange warm, darum sind viele Vogelarten erst spät in den Süden gezogen und meistens dann direkt, da sie sich schon genügend Futter angefressen haben.

Es gab trotzdem ein paar tolle Beobachtungen!

  • Teichrohrsänger: Aussergewöhnlich war auch der frühe Besuch eines Teichrohrsängers am 5. April im Gebiet. Er wurde singend in der linke Hecke beim Teich entdeckt, fliegt in die Rohrkolben und wieder zurück in die Hecke, dort wird er von einem Mönchsgrasmücken-Männchen weggescheucht.
  • Gartenrotschwanz: Am 12. April Ein Männchen und ein Weibchen sieht man im Gebiet. Das Männchen sitz ca. 3. Min. auf dem Arbeitsgerät das für den Bau der Trockenmauer benützt wird und fliegt plötzlich weg und verfolgt ein Weibchen und das Paar verschwindet in der Hecke.
  • Bekassine: Am 7. Oktober wurde ein Bekassine entdeckt: Fliegt von der SW-Ecke des Teiches auf und himmelt um die Häuser gegen Süden fort.

Wieder wurden folgende Vogelarten, die auf der roten Liste anzutreffen sind gesichtet: Gelbspötter, Feldschwirl, Bergpieper, Wendehals, Neuntöter, Klappergrasmücke.

Auch kam regelmässig ein Eisvogel an den Teich.

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Leider hatten in diesem Jahr die Teichhühner wieder keinen Bruterfolg, obwohl bei der ersten Brut 6 Junge schlüpften, sah man aum Schluss nur eines etwas grösser werden, doch auch von ihm fehlte plötzlich jede Spur und eine zweite Brut wurde abgebrochen, so sah man geben Brutzeit nur noch ein Teichhuhn im Gebiet. Ob dieser Misserfolg mit der Zunahme der Rabenkrähen, die leider von einigen Leuten gefüttert werden und der Katzen im Gebiet einhergeht ist anzunemen..

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Vögel euch herunterladen

button-pdfVogel-Beobachtungen 2016



Libellen:

Bei den Libellen konnten 15 Libellenarten gesichtet werden. Schön war die Beobachtung eines Gebänderten Prachtlibellen Männchens. Auch konnte eine frischgeschlüpfte Vierfleck-Libelle beobachtet werden, die sich sogar auf der Hand trocknen liess.

Hier könnt ihr die Liste der beobachteten Libellenarten euch herunterladen

button-pdfLibellen-Beobachtungen 2016



Schmetterlinge und besondere Insekten:

Trotz stehengelassenen Inseln bei den beiden Schnittpunkten im Jahr der Wildblumenwiesen, ist der schweizweit beobachtete Schmetterlings-Rückgang auch hier eine Tatsache. Trotzdem konnten wieder ein paar Hauhechel-Bläulinge, ein Kleiner-Feuerfalter, ein paar Distelfalter, sowie ein Waldbrettspiel schön beobachtet werden. Auch andere Insektenarten, wie das Federgeistchen sind noch zahlreich vorhanden. Auch Wildbienenarten und Honigbienen suchen immer wieder das schöne Gebiet zur Nektarsuche auf. Was weiter erfreulich ist, ist die Zunahme der Zirpen und Heugümper.



Amphibien:

Erdkröte: Sensationelle über 23 Erdkröten konnten in der Nacht vom 18. März 2016 vom Jungornithologen Jaro Schacht u. seinen Freunden, auf dem Mergelweg bei der Paarung und auf dem Weg in den Teich beobachtet werden.

Berg- und Fadenmolch: Am 30. März wurden beim Abbruch der alten Trockenmauer über 30 Bergmolche entdeckt, darunter auch ein junger Fadenmolch, die in den Teich transportiert**wurden.

Wasserfroschkomplex*: Es gab wieder eine Zunahme der Wasserfrösche, die bis spät in den November vor dem Kälteeinbruch noch gesichtet werden konnten.


* (Zusammenfassend folgende Unterarten: Kleiner Wasserfrosch, Teichfrosch und Seefrosch)

** Amphibien dürfen nicht einfach so von einem Teich in den anderen Teich ohne Fachleute transportiert werden. Leider wird das von Gartenteichbesitzern aber immer wieder gemacht. Ihr könnt euch bei ins melden, wenn ihr so ein Problem habt.



Folgende Säugertiere wurden beobachtet

Baummarder: Toll, am 9. September morgens um 07:45h entdeckte Georges Preiswerk unser fast täglicher Vogelmelder, den Baummarder auf einem der Bäume im Gebiet wegen den plötzlich schimpfenden Eltern, Kräehen und Eichelhäher. Seine typischen Merkmale, wie der gelbe ungeteilter Kehlfleck, das dunkle Fell, sowie die hellen Ohrenränder verrieten ihn.

 

Igel: >3 Igel wurden wieder gesichtet, leider wurde daneben auch ein toter Igel in der Hecke entdeckt.

Hausspitzmaus: Konnte am 24. September gesichtet werden.

Leider wurde neben allen anderen Wildtieren wieder Haustiere gesichtet. Mehrere Tage konnte immer wieder ein ausgesetztes Zwerg-Kaninchen gesehen werden. Trotz Nachfrage im Tierheim beider Basel, konnte der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden. Auch hat es eine Zunahme an den rumstreunenden Hauskatzen gegeben, an warmen Sommerabenden, konnten bis zu 4 Stück gesichtet werden. Leider gibt es immer noch Hundebesitzer, die ihre Hunde unbeobachtet im Gebiet laufenlassen und auch findet man immer wieder Kothaufen von ihnen.


Es wird auch 2017 wieder spannend, was es alles hier zu beobachten gibt, denn solche kleine Naturoaen so nahe am Wohn- und Hafengebiet, sind wichtiger Rückzugsorte für unsere leider schrumpfende einheimische Tier- und Pflanzenwelt.

Trotzdem ist eine wilde Natur im Siedlungsraum so noch möglich!


Wer auch einmal bei uns Mithelfen möchte bei unseren Pflegeeinsätze oder anderen Aktivitäten, darf sich gerne hier eintragen.

Denn nur was wir selber kennen, können wir auch schützen!

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Ich spende den Betrag von CHF an den Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (Zweckgebunden für's Biotop Am Stausee).
Der Mindestbeitrag ist CHF 10.-

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Postcheckkonto 40-28316-7
Natur- und Vogelschutzverein
4127 Birsfelden
IBAN: CH75 0900 0000 4002 8316 7

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