2014: Beobachtete Vögel, Amphibien, Libellen…

Hier kommt der Jahresrückblick 2014 der beobachteten Vögel, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Säugertiere aus dem “Biotop Am Stausee”:

Wie all die letzten Jahre zuvor, haben wir auch in diesem Jahr von Georges
Preiswerk seine ausführliche Beobachtungsliste seinen fast täglichen Rundgängen durchs “Biotop Am Stausee” erhalten. Auch von Thomas Blum haben wir duch’s Jahr hindurch immer wieder tolle Makroaufnahmen von den vielen Insekten zugemailt
bekommen. Beiden ein herzliches Dankeschön.

Vögel:

75 Vogelarten konnten beobachtet werden! Besonders war der Besuch des
Gelbspötters, dem Wendehals, dem Feldschwirl,  und wie fast zur selben Zeit im letzten Jahr kam nochmals der Irrgast aus Sibiren – der Gelbbrauen-Laubsänger .

button-pdfVogel-Beobachtungen 2014

Die aktuellen Vogelbeobachtungen findet man übrigens  hier!

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Libellen:

Bei den Libellen konnten 16 Libellenarten gesichtet werden (Insgesamt seit der
Entstehung dieses Naturschutzgebietes wurden bis jetzt 33 Libellenarten gezählt).
Besonders zu erwähnen ist die Keilfleck-Mosaikjunger, die Gebänderte-Prachtlibelle , die Grosse-Königslibelle und die Gemeine-Winterlibelle.

button-pdfLibellen-Beobachtungen 2014

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Schmetterlinge und besondere Insekten:

In der Wildblumenwiesen, die sich in den letzten 31 Jahre immer weiterentwickelt, konnen neben einigen Tagfalter (Schmetterlinge) wie der Hauhechel-Bläuling und dem kleinen Heufalter auch andere spannende Insektenarten gesichtet werden: das Schlehen-Federgeistchen (Pterophorus pentadactyla), die Gemeine-Sichelschrecke, ein Ameisen-Sackkäfer. Auch eine dicke Weidenbohrerraupe wurde entdeckt.

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Amphibien:

Seitdem die Fische aus dem Teich sind, haben sogar Erdkröten im Teich abgelaicht, ein 7mm langes Exeplar, konnte dann am 22. Juni 2014 auf dem Weg neben dem Teich gesichtet werden. So können wir nun 5 Amphbienarten verbuchen: Wasserfroschkomplex (kl. Wasserfrosch, Teichfrosch und Seefrosch),  Erdkröte, Berg- und Fadenmolch.

(Klickt auf die Fotos um eine grösser Auflösung zusehen! Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB!)

Folgende Säugertiere wurden gesehen

  • Igel
  • Eichhörnchen (dunkles und schwarzes)*
  • Katzen
  • Hunde (Leider trotz Hundeverbots-Schild werden immer Mal wieder freispringende gesehen und sogar welche die im Teich baden!)

(*Am 13. Dezember 2014 konnte ein dunkles Eichhörnchen beobachtet werden, das mit einer Krähe verstecken spielt.)

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Das aussetzen von Tieren ist verboten!

goldfisch200Leider wurde wieder eine Schildkröte ausgesetzt. Mitte Mai konnten wir das Weibchen der Gelbwangen-Schmuckschildkröte einfangen und dem Tierheim beider Basel übergeben!

Wer nicht mehr in der Lage ist für sein Tier zu sorgen, möge sich doch bitte hier melden, Danke:

Tierschutz beider Basel und Tierheim im Walzwerk
Tramstrasse 66, Gebäude D 29
4142 Münchenstein

Tel. 0900 78 78 20
Mail info@tbb.ch
Homepage: www.tbb.ch

Dort hat es sehr freundliche Leute, die Ihnen weiterhelfen und Ihr Haustier entgegennehmen!

PROBLEMPFLANZE IN BLUMENWIESE!

Seit gestern wundern sich vielleicht Spaziergänger, warum ein Teil des Hügels im “Biotop Am Stausee” nun freiliegt?

Leider haben wir seit ein paar Jahren dort Probleme mit der eingeschleppten Aleppo-Mohrenhirse (Sorghum halepense), die man in vielen Vogelfuttermischungen findet!

Darum haben wir – in Zusammenarbeit mit dem Werkhof Birsfelden – , den Versuch gestartet dieser fremdländischen eingeschleppten Pflanze in der schönen Wildblumenwiese Herr zu werden, und nun ein Teil des Erdreichs mit den Wurzeln abgetragen.

Weshalb ist die Aleppo-Mohrhirse ein Problem und so schädlich für eine Wildblumenwiese?

Dieses Gras kann als “invasiv” eingestuft werden: Auch abgetrennte Rhizome (Wurzelteil), die übrigens bis über 1 m tief wurzeln können, schlagen aus. Die Samenproduktion ist gewaltig, denn das Gras hat neben Fremdbestäubung auch Selbstbestäubung. Grassamen können durchaus warten. Nach 5 Jahren ist die Keimfähigkeit immer noch bei 50 %.
Auch neue, die Kälte besser ertragende Ökotypen wurden gebildet. Auch die Klimaveränderung hilft dem Gras zusätzlich, sich rascher auszubreiten.

Würde man nichts dagegen unternehmen, verdrängt diese invasive Pflanze langsam viele Wildblumen und die nun über 32 Jahre alte artenreiche Blumenwiese würde ihren Wert verlieren und für Schmetterlinge, Bienen und Co. gäbe es bald keine Futterpflanzen mehr!

button-linkSPENDEN HILF!

SPENDEN ZUGUNSTEN DER NATUR!

Das NVVB Jahresprogramm ist da!

Auch 2015 hat der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (NVVB) ein vielfältiges  Programm zusammengestellt:

Hier können Sie sich das

herunterladen!

Schon jetzt kann verraten werden, dass wir im “Biotop Am Stausee” neben einigen Pflegeinsätze und dem traditionellen Baselbieter Naturschutztag Ende Oktober, auch 2 spannende Anlässe mit einem Infostand haben werden! Alles weitere darüber findet man auch hier!

 

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Wer also gerne einmal mehr über unsere 2 betreuten Naturschutzgebiete erfahren möchte, sowie über unsere Pflanzen- und Tierwelt, wer sich bei Arbeits- und Pflegeeinsätze für die Natur engagieren möchte, der darf sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen.

Alle sind herzlich Willkommen

Der NVVB Vorstand

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Oder melden Sie sich einfach bei uns und füllen Sie das Formular aus

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 Ich möchte das Biotop mit einer Spende untersützen:

Ich spende den Betrag von CHF an den Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (Zweckgebunden für's Biotop Am Stausee). Der Mindestbeitrag ist CHF 10.-

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Bemerkungen

Sicherheitscode: Bitte den Code captcha im folgenden Feld eingeben.

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Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

HECKENPFLEGE IM JANUAR

Heute ist die Pflege des Heckenabschnitts 3 (siehe Plan) zur Strasse”Am Stausee” im Naturschutzgebiet “Biotop Am Stausee” abgeschlossen worden.

Wir danken der Firma Solidago Naturschutz Gmbh für ihren Einsatz.

Einfach auf die Fotos klicken und schon kann man sie sich in voller Grösse und Qualität  anschauen – Das Copyright bleibt beim Fotografen oder beim NVVB. Angaben siehe auf dem Foto!)


Warum werden zur Winterzeit Hecken zurückgeschnitten?

Damit das kleine Birsfelder Naturparadies für alles was kreucht und fleucht und Zuflucht zwischen den Büschen und Hecken sucht, weiterhin attraktiv bleibt, muss man ab und zu die schnellwachsenden Sträucher zurückschneiden und teilweise sogar auf Stock setzen und den Baumbestand etwas lichten. Da in der Winterzeit die Vegetationsruhe herrscht ist es auch die optimale Zeit um Hecken zurückzuschneiden.

Alles weitere über die wertvollen Hecken und ihrer Pflege, kann man sich HIER nachlesen!