Ein besonderer Zilpzalp

Eine besondere Entdeckung machten wir letzte Woche. Da sahen wir einen schwanzlosen Zilpzalp mit Futter im Schnabel.

Am Sonntag sahen wir ihn wieder und es bestätigte sich, es muss sich um ein Weibchen handeln, da fleissig nach Futter suchte und fand und dabei weit oben auf dem Kirschbaum das Männchen sang.

Trotz keiner Schwanzfedern, fliegt sie sehr gut und kann wohl so ihre Jungen durchbringen, wir sind gespannt!

Danke an die uns zur Verfügung gestellten Fotos von Carmen Weber und Olveira Ricardo.💚👍

Frühlingsanfang in Zeiten von COVID-19

Auch wenn wir nicht mehr gross rausgehen sollten, so zeigt uns gerade die Natur was an ihr immer wieder jedes Jahr so bewundernswert ist und macht Hoffnung, dass es weitergehen wird.

Es zwitschern schon viele Vögel, auch die ersten Zugvögel die hier brüten haben zurückgefunden, wie der Zilpzalp und die Mönchsgrasmücke. Weiter werden bald folgen. Auch im Teich zeigen sich immer wieder Überraschungsgäste wie z.B. das Knäkenten Männchen.

Auch die ersten Frühlingsblüher zeigen sich im schönsten Licht, wie die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) am Teich, das Gewönliche Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) in der Wiese und der Festknolliger Lerchensporn (Corydalis solida) am Heckenrand, auch der Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale) fängt langsam an zu blühen.

Der Schwarzdorn (Prunus spinosa) überall in den Hecken des Gebietes ist schon länger am blühen.

Die Gemeine-Winterlibelle fliegt umher, die ersten Zitronenfalter erblickt man. Einige Wildbienenarten sind schon sehr fleissig. Einige Erdkröten und ein Grasfrosch, sowie Berg- und Fadenmolche sind in den Teich gewandert. Auch das erste Quaken der Wasserfrösche hört man schon zaghaft.

Erfeuen wir uns also an dieser wunderschönen Naturvielfalt im unmittelbaren Siedlungsraum.

Aber vergisst nicht dabei euch an die Regeln des Bundes und des Naturschutzes zu halten. Danke.

Der Neuntöter: Vogel des Jahres 2020!

In den letzten Jahren im „Biotop Am Stausee“ oft auf Besuch…

Der Vogel des Jahres 2020: Der Neuntöter, rastet oft im Gebiet, findet er ja auch genügend Futter und Ruheraum.

Manchmal bleibt er für nur einen Tag, für mehere Tage, manchmal auch ein paar Wochen.

Bevor er dann weiterfliegt in sein Brut- od. Überwinterungsgebiet.

So zeigt es sich eben, dass es sehr wichtig ist, dass diese
Langstreckenzieher, viele wertvolle artenreiche Trittsteinbiotope haben, auf ihrer langen Reise!